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    Gold: US-Münzverkäufe im November über Vorjahresniveau

    New York (BoerseGo.de) – Einem Bericht von Bloomberg zufolge könnten die Goldkäufe der Zentralbanken im laufenden Jahr auf ein neues Rekordhoch steigen. Im Vorjahr hatte es Rekordkäufe in Höhe von 457 Tonnen gegeben. Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge kauften die Zentralbanken der Schwellenländer im Oktober per Saldo netto mehr als 40 Tonnen Gold.

    Die US-Münzanstalt hat bisher im November rund 67.000 Unzen an Goldmünzen verkauft, was bereits mehr ist als die gesamte Verkaufsmenge von Oktober in Höhe von 59.000 Unzen. Hochgerechnet auf den Monat ergibt sich damit ein theoretischer Gesamtabsatz von 100.500 Unzen, was 145 Prozent über dem Vorjahresmonat liegen würde.

    Die Investitionsnachfrage nach dem Edelmetall bleibt ebenso hoch, wie Daten zu den von Bloomberg erfassten Gold-ETFs zeigen. Am 21. November (gestriger Mittwoch) erreichte der Bestand die neue Rekordhöhe von 2.605,318 metrischen Tonnen, was der Höhe der kompletten Jahresminenproduktion entspricht.

    „Die Zentralbankkäufe und die hohe Investment-Nachfrage sind positiv für den Goldpreis. Etwas schwach auf der Brust ist derzeit die physische Nachfrage in Asien ", sagte Huang Fulong, Analyst bei CITICS Futures.

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