New York (BoerseGo.de) - Gold hat nach der gestrigen Fed-Sitzung Abgaben verbucht und heute die Marke von 1.700 US-Dollar je Unze nicht zurückerobern können. Uri Landesman, Chef von Platinum Partners, einem in New York ansässigen Hedgefonds, sieht bei Gold eine „dramatische Kurskorrektur“ als möglich an, wie er es formulierte.
Gold sei überbewertet und könnte kräftig fallen, berichtete MarketWatch über die Einschätzung des Experten. Im Jahr 2013 sei mit einer Handelsspanne in einem Bereich von 1.400 bis 1.800 US-Dollar zu rechnen. Dies bedeute, dass sich der Kurs derzeit eher im oberen Bereich der zukünftigen Handelsspanne befindet.
"Die Fed sagt sich, dass sie einen größeren Rückgang am Aktienmarkt mit ihrer Politik verhindern wird. Bevor die Arbeitslosigkeit in den USA von derzeit 7,7 Prozent nicht auf 6,5 Prozent sinkt, wird man sehr expansiv bleiben. Damit steigt die Risikoneigung, was weniger gut für die Edelmetalle ist“, so die Erklärung.
Gold neige dazu, am besten in einem Umfeld zu performen, in dem eine Flucht in die Qualität erfolgt. Dies sei derzeit aber nicht der Fall, weil die Geldpolitik so akkommodierend ist. Es gebe somit keinen Grund beim Gold große Kurssteigerungen zu erwarten. Gold sei aktuell infolge der Ausrichtung der US-Geldpolitik eher überbewertet.



