New York (BoerseGo.de) - Die brasilianische Zentralbank hat ihre Goldreserven im November den dritten Monat in Folge erhöht. Seit August 2012 hat sich der Bestand damit verdoppelt, berichtete Bloomberg am Freitag. Auch andere Zentralbanken wie die in Russland, Weißrussland und Südkorea standen zuletzt auf der Käuferseite.
Brasiliens Währungshüter erhöhten den Bestand im November um 14,7 Tonnen auf 67,2 Tonnen. Dies ist der höchste Bestandswert seit November 2000. Im Oktober wurden 17,2 Tonnen gekauft, nachdem im September 1,7 Tonnen erworben worden. Russlands Bestände stiegen im vergangenen Monat um 2,9 Tonnen, während Weißrussland die Reserven um 1,4 Tonnen ausgebaut hat.
Schätzungen des World Gold Council zufolge haben die globalen Zentralbanken in den ersten neun Monaten des Jahres rund 373,9 Tonnen Gold gekauft. Im Gesamtjahr wird mit einem Niveau von 450 bis 500 Tonnen gerechnet.
"Die Zentralbanken, insbesondere jene in den Schwellenländern, versuchen den Anteil von Gold an ihren Währungsreserven zu erhöhen. Dies kann zu Preisschüben führen, da die Käufe mitunter beträchtliche Ausmaße haben", sagte Alexandra Ritter, Analystin bei der National Australia Bank in Melbourne.

