Zürich (BoerseGo.de) – Die Goldpreise bewegten sich am Donnerstag knapp über der Marke von 1.730 US-Dollar je Unze, konnten aber keine Dynamik entwickeln. Die Tatsache, dass die Zentralbanken zuletzt ihre Goldreserven aufgestockt haben, ist laut den Rohstoffanalysten der Credit Suisse (Research Daily) ein positives Signal. Daher rechnen die Experten in den kommenden Handelstagen mit etwas höheren Preisen.
Einem Bericht von Bloomberg zufolge könnten die Goldkäufe der Zentralbanken im laufenden Jahr auf ein neues Rekordhoch steigen. Im Vorjahr hatte es Rekordkäufe in Höhe von 457 Tonnen gegeben. In den ersten neun Monaten des Jahres kauften die Zentralbanken weltweit 373,9 Tonnen Gold, was knapp 9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres war. Alleine im Oktober stockten die Zentralbanken der Schwellenländer ihre Bestände um mehr als 40 Tonnen auf. Länder wie Brasilien (17,2 Tonnen), die Türkei (17,5 Tonnen) und Kasachstan (7,5 Tonnen) kauften dabei größere Mengen des Edelmetalls.
"Die Unsicherheit in Europa sollte Gold zugutekommen. Die Kaufbereitschaft bei den institutionellen, staatlichen und privaten Marktteilnehmern ist weiterhin hoch“, sagte Dong Zhuying, Berater bei „Haitong Futures“.





