Mo., 21. Mai 2012, 07:17 MESZ - Deutsche Märkte öffnen in 1 Stunde 43 Minute

Entdecken Sie Yahoo! mit Ihren Freunden

Entdecken Sie Nachrichten, Videos und andere Inhalte, die Ihre Freunde gelesen oder gesehen haben. Welche Ihrer Aktivitäten andere sehen, bestimmen Sie alleine.

Zuerst

WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Geplante Obsoleszenz – Kaufen für den Schrotthaufen

    Viele Hersteller beschränken die Lebensdauer ihrer Produkte absichtlich

    Zahlreiche Industrieerzeugnisse, die wir tagtäglich nutzen, sind in ihrer Lebensdauer künstlich beschränkt. Immer mehr Verbraucher wollen die kurzen Lebenszyklen ihrer Elektrogeräte nicht mehr hinnehmen. Und tatsächlich gibt es Möglichkeiten, sich in kleinen Schritten dagegen zu wehren.

    Wer kennt das nicht: Plötzlich ist das Display der Digitalkamera nur noch schwarz. Ärgerlich: Die Garantie ist gerade erst abgelaufen – Zufall? Ein neues Display wäre auf Ebay schnell gefunden - doch wer traut sich, das selbst einzubauen? Oft landen unsere noch gar nicht so alten Kameras, Handys oder Drucker auf dem Müll oder im Keller. Anstatt sich aufwändig um die Reparatur zu kümmern, durchforstet man die mit Geizangeboten lockenden Elektronikmärkte nach einem halbwegs erschwinglichen Nachfolgemodell oder wartet auf das nächste Discounter-Elektro-Schnäppchen.

    Nicht zuletzt die am Montag ausgestrahlte ARD-Doku der "Markencheck"-Reihe, die Image, Preis und Fairness der Kette „Mediamarkt“ unter die Lupe nahm, zeigt: Geiz ist in Deutschland in Mode, wir leben in einem Elektronik-Schnäppchen-Paradies und die Hemmschwelle, seine noch funktionierende Espressomaschine oder seinen voll funktionstüchtigen TV durch ein noch schickeres, hipperes Gerät einzutauschen, ist niedrig.

    Placebo-Produkte: 5 Dinge, die eigentlich überhaupt nicht funktionieren 

    Werden wir von der Industrie veräppelt?
    Bild: AppleJeder ahnt es: In vielen Fällen ist dieser Verschleiß von der Industrie gewollt, das "Todesdatum" eines Produktes bereits geplant. In der eindrucksvollen Arte-Dokumentation „Kaufen für die Müllhalde“ von Cosima Dannoritzer wird am Beispiel eines Druckers gezeigt, wie so etwas heutzutage funktionieren kann. Das Gerät gibt nach einer bestimmten Anzahl von Drucken den Geist auf. Doch die Hardware ist eigentlich noch in Ordnung und der Drucker noch nicht alt.  Warum also ploppt plötzlich ein Fenster auf, um mitzuteilen, dass er nicht mehr funktioniert? Das Geheimnis ist ein kleiner, im Schaltkreis des Druckers eingebauter Chip, der die Lebensdauer vorschreibt, indem er die Zahl der Druckvorgänge mitzählt und bei einer bestimmten Menge einfach „Schluss“ sagt. Im Internet gibt es Anleitungen, wie man den Chip deaktivieren kann. Und tatsächlich gelingt es, mit der Hilfe aus dem Netz den Drucker wieder einwandfrei zum Laufen zu bringen.

    Der Fachbegriff für diesen absichtlichen Verschleiß ist geplante Obsoleszenz, was soviel heißt wie die bewusste Verkürzung der Lebensdauer von Produkten – um den Konsum anzukurbeln. Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: "Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft".

    Bild: AppleAuch der erste iPod wird in dem Beitrag als Beispiel für geplante Obsoleszenz genannt: Hatte er doch einen Akku, der nachweislich nur 18 Monate hielt – und unpraktischerweise nur für horrende Kosten austauschbar war.  Immerhin hatte in diesem Fall eine Sammelklage von US-Verbrauchern gegen Apple Erfolg – US-Käufer des Geräts erhielten damals eine Entschädigung. Auch heute noch fragen sich viele, warum die sonst stets mit Innovationen aufwartende Firma Apple in Bezug auf Akkus einen solchen Rückschritt gemacht hat: Konnte früher noch jedes Kind mit einem Handgriff seinen Handyakku austauschen, benötigt man dazu bei den iPhones mittlerweile Spezialwerkzeug und eine Expertenanleitung. Dennoch gibt die Firma auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks an: „Apple plant keineswegs eine geplante Obsoleszenz seiner Produkte“.

    Die Rekord-Glühbirne von Livermore

    Screenshot: www.centennialbulb.org Das bekannteste Beispiel für geplante Obsoleszenz ist die Glühbirne: Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gab es die "perfekte Glühbirne", die ewig leuchtet – ein Exemplar brennt seit 110 Jahren in einer Feuerwehrstation des amerikanischen Westküstenstädtchens Livermore. Man kann sich sogar via Webcam jederzeit davon überzeugen, dass sie noch brennt.


    Da aber Produkte, die lange halten, nicht mehr so oft nachgekauft werden, mussten sich die Hersteller etwas ausdenken. So wurde im Dezember 1924 in Genf von den international führenden Glühlampenherstellern ein Kartell gegründet, das die Lebensdauer von Glühbirnen von 2500 auf 1000 Stunden begrenzte. Für jede verkaufte Glühbirne, die länger brannte, mussten fortan empfindliche Strafen gezahlt werden. Und auch die unkaputtbare Nylonstrumpfhose wurde schleunigst wieder aus dem Verkehr gezogen und durch ein weniger haltbares Modell ersetzt. Dafür wurden einfach Zusatzstoffe, die sie vor Versprödung durch UV-Licht schützten, deutlich verringert, um die Haltbarkeit der Nylon-Fasern deutlich zu verkürzen.

    Lesen Sie auch: Dinge, die man nur einmal im Leben kaufen sollte

    Für die einen ist das ein notwendiger Motor der Marktwirtschaft- für die anderen eine Ressourcenverschwendung, die unsere Erde nicht lange aushalten wird. Allein im Jahr 2010 produzierten die Bundesbürger 700 000 Tonnen Elektroschrott, bis 2020 werden sich Prognosen zufolge europaweit 12,3 Millionen Tonnen anhäufen. Die hässliche Kehrseite der kunterbunten Hochglanz-Wegwerfgesellschaft, die sich jedes Jahr das aktuellste Smartphone-Modell zulegt, zeigt sich auf den riesigen Elektroschrottdeponien in Afrika, wo viele unserer ausrangierten Geräte illegalerweise hin exportiert werden. Dort gefährden Kinder und Jugendliche ihr Leben, indem sie auf der Suche nach Kupfer Plastikgehäuse und Kabelisolierungen verbrennen.

    Zurück zur Kultur der Reparatur!

    Viele Verbraucher wollen sich mit dem Wegwerfwahn und Koma-Konsum jedoch nicht mehr abfinden. Sie tummeln sich beispielsweise auf der Seite ifixit.com. Dort posten Experten und Hobbybastler verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen für alle möglichen Elektrogeräte – und zeigen zum Beispiel, wie Sie mit ein wenig Fingerspitzengefühl und dem richtigen Werkzeug den Akku ihres iPhones selbst wechseln können – auch wenn das vom Hersteller offensichtlich kaum gewollt ist.

    Auch  die Seite insidemylaptop.com bietet zahlreiche Anleitungen. Bei Notebooks kann sich der Griff zum eigenen Schraubenzieher durchaus lohnen - allerdings sollte man erst nach Ablauf der Garantie selbst schrauben. Denn unter Umständen erlischt das Anrecht auf Reparatur, wenn man selbst Hand angelegt hat. Informationen rund um das Thema sammeln Gleichgesinnte zudem auf einigen privaten Facebookseiten.

    Ob ein defekter Akku oder ein Riss im Tablet-Display: Die Seiten beweisen, dass man viele Reparaturen auch heute noch in Eigenregie übernehmen kann. Häufig kann zum Beispiel bereits die Reinigung des Laptoplüfters Abhilfe schaffen, wenn der Laptop schnell überhitzt. Wer sich das nicht selbst traut, kann sich auch an den kleinen Elektroladen an der Ecke wenden – und wird mit Sicherheit zumindest ein paar hilfreiche Tipps bekommen.

    "Viele Leute kaufen immer die Originalbauteile, dabei gibt es meistens günstigere Alternativen, die es genauso tun", meint Bernhard Türk, der viele Jahre einen kleinen Laptop-Reparaturservice in Köln geführt hat. Er reparierte oftmals für zweistellige Beträge die Notebooks von Kunden, denen im Geschäft weisgemacht wurde, sie sollten sich am besten ein neues Gerät oder zumindest teure Ersatzteile kaufen, da sie nur mit unverhältnismäßigem Aufwand repariert werden könnten – dass Ersatzakku und Netzteil vom Fremdanbieter für wenig Geld im Internet zu haben waren, erfuhren die verdutzten Kunden häufig erst von dem freundlichen Elektrofachmann an der Ecke. Nach Meinung von Türk werden viele Preise von Ersatzteilen künstlich hochgehalten. "Selbst einfache Kabel sind bei den großen Elektronikgeschäften oft unverschämt teuer", findet er. Viele Menschen kaufen deshalb lieber gleich ein neues Gerät, "weil die Dinger heutzutage so billig geworden sind".

    Auch Türk ist überzeugt, dass viele Produkte so hergestellt werden, dass sie schnell kaputt gehen. Bei Notebooks sind häufige Schwachstellen der Bildschirmmechanismus und die Anschlussbuchse für das Netzwerkteil (das Netzteil schmilzt zum Beispiel manchmal im Laptopgehäuse fest).

    Besonders Akkus geben laut Türk schnell den Geist auf. Mit einem kleinen Trick lasse sich manchmal jedoch  ein „totgeglaubter“ Lithium Ion Akku wieder beleben. „Man muss ihn einfach für einige Stunden in die Gefriertruhe legen, natürlich in Plastikfolie eingewickelt“, so Türk. Manch ein Akku sei danach wieder wie neu.

    Ein Haufen Elektronikschrott: Viele Einzelteile sind nicht nur giftig, sondern auch wertvoll …Das wollen wir im Yahoo! Finanzen-Test nachprüfen: Wir wickeln einen alten Handyakku (Einzellenakku, 3,7 Volt) dicht in Frischhaltefolie ein (so dass sich möglichst keine Lufträume bilden). Nach 24 Stunden holen wir den Akku wieder aus dem Kühlfach oder der Gefriertruhe, lassen ihn zunächst in der Folie und warten, bis sich der Akku etwa auf Zimmertemperatur erwärmt hat. Dann die Folie vorsichtig abnehmen (ohne dass Kondenswasser an den Akku gerät) – und  Akku aufladen. Siehe da, tatsächlich  ist der Handy-Akku wie neu. Das gleiche Experiment wiederholen wir mit einem alten Camcorder-Akku (Zweizellenakku, 7,4 Volt), der nur noch 10 Minuten hielt. Bei diesem Test haben wir weniger Erfolg: Die Akkulaufzeit hat sich nach unserem Experiment nicht sonderlich verbessert. Unsere Vermutung: Eine Zelle des Zweizellenakkus war wahrscheinlich schon irreparabel defekt. (Achtung: Nachahmung auf eigene Gefahr).

    Natürlich sind nicht alle Geräte reparierbar.  Wenn ein Elektrogerät mal wirklich nicht mehr zu retten ist, gibt es jedoch immer noch Bastler, die sich über die ausrangierten Geräte freuen - viele suchen defekte Laptops auf Portalen wie "Ebay Kleinanzeigen" oder Quoka. "Ich habe schon viele alte Geräte wieder in Stand gesetzt, die ich nach Afrika verschenkt habe oder an Schulen gespendet", sagt Türk. 

    Wer keinen Abnehmer findet, muss sein Gerät zumindest ordnungsgerecht entsorgen.  Und das soll mit einer gerade erst verabschiedeten EU-Richtlinie für den Konsumenten künftig noch bequemer werden. Sie verpflichtet alle Elektrohändler, E-Schrott zurückzunehmen. Doch es geht noch einfacher: Die Berliner Firma Alba möchte Konsumenten bald die Möglichkeit bieten, ausgedientes Elektrokleinzeug einfach in einen Umschlag zu stecken und kostenlos an den Entsorgungskonzern senden zu dürfen. Dann gibt es wirklich keine Ausrede mehr, Müll nicht richtig zu entsorgen.

    Lesen Sie auch: Das Handy per Post zur Müllkippe schicken

     

    196 Kommentare

    • Sebastian v  •  vor 3 Monaten
      Für mich ist das ein Fall für den Staatsanwalt, das sind doch alles Verbrecher. Wir müssen zurück zu einer Produktion von Hochwertiger Ware. Wo ein Fernseher auch mal 10-20 jahre hällt. Dann kann man nämlich auch die Arsbeitszeit jedes einzelnen Arbeitnehmers verringern. Mal ganz davon abgesehen, das das kosbare Rohstoffe und Umweltverschmutzung spart.
      • suppenlöffeltango vor 3 Monaten
        wenn mal nicht der staatsanwalt auf seiten der verbrecher ist...
      • Viktoria vor 3 Monaten
        kürzere arbeitszeit würde aber geringeren lohn bringen, was uU zu zweitjobs führt
        viel wahrscheinlicher ist aber, dass es garkeine verkürzung gibt, sondern einfach entlassung...
      • expat vor 3 Monaten
        "Arbeitszeit jedes einzelnen Arbeitnehmers verringern"=toller Spruch.

        Ganz in Sinne von Nokia: Abkassieren/Kasse schliessen/weitergehen.
    • Andreas  •  vor 3 Monaten
      Ja, das habe ich vor zwei Wochen auf ARTE gesehen. Glühbirnen, die nur max. 1000 Stunden halten dürfen, I-Pods die aufgrund defekter Akku`s neu gekauft werden mußten. Auf Obsoleszens beruht die gesamte amerikanische Wirtschaft. Vor allem APPLE steht da in den TOP-5 der Obsoleszenten. In Deutschland verboten- in den USA bezweckt.
      So kommen einige qualitäts/Umweltbewußte Ökonomen aber auch auf die Idee, bei Produkten ein "Gebrauchshaltbarkeitsdatum" einführen zu wollen.. z.B. bei Elektrogeräten.
      Diese Geräte werden praktisch nicht gekauft, sondern gemietet- und sollen nach ein paar Jahren (ob Defekt oder nicht Defekt) wieder an den Hersteller zurückgegeben werden können. So soll vor allem verhindert werden, das Elektroschrott, wie z.B. tausende Tonnen Apple-Computer nach Ghana auf eine Schrotthalde "entsorgt" werden, da die Hersteller sich um die Entsorgung selbst kümmern müssten- und es billiger (und umweltschonender) ist, die Elektrogeräte so lange wie möglich in Umlauf zu halten. So wird zum Beispiel Müll reduziert- und alte (noch funktionsfähige) Computer nicht entsorgt, sondern in die Wirtschaft z.B. der dritten Welt (zu günstigen Konditionen) abgegeben- und Obsoleszens stark eingeschränkt.
      Eine gute Idee.
      • eren k vor 3 Monaten
        hab das gleiche gesehen, kanns nur bestätigen
      • Drunken cobra vor 3 Monaten
        Tja deswegen lache ich nur Über IPhone User denn ich kann meinen Akku selber wechseln und der kostet mich Neu 7,50 :D und ich brauch keinen Hammer zum öffnen ;)
      • expat vor 3 Monaten
        Also Vorsicht demnaechst bei IRANsprit an der Saeule, als Obsoleszenzzugabe haben die in den Sprit gepinkelt.
    • Matthias  •  vor 3 Monaten
      Ist ja gaaaaaaaaaaaaaaaaanz was neues!!! Früher haben die Ingenieure auf die Finge bekommen wenn die Produkte nicht langmöglichst halten, heute bekommen sie auf die Finger wenn es zu lange hält! Willkommen im neuen Jahrtausend des Schwachsinns...Hauptsache es wird neu gekauft und ne paar Zocker an den Börsen und Teilhaber der Firmen verdienen richtig Geld, das dies eine absolute Energie und Ressourcenverschwendung egal...Hauptsache der Rubel rollt!!!
      • expat vor 3 Monaten
        Haste wohl vergessen, was mit dem Edelstahlporsche war? danach wurde die Verzinkung der karossen eingefuehrt.
      • Reinhard vor 3 Monaten
        Kein wunder Juden.
      • Andreas vor 3 Monaten
        Hätte mich auch gewundert, wenn daran nicht die Juden schuld sein sollten
    • Klaudis  •  vor 3 Monaten
      So scheint es auch bei den neuen TV-Geräten zu sein.ein Freund ist Meister,hat viele solcher Geräte zu Hause liegen.Es sind in bestimmten Baugruppen Chips mit Zähler eingebaut,die nach einer voreingestellten Zeit abschalten. Und will man diese baugruppe bestellen,gibt es die nicht mehr,weil ,weil die Herstellung eingestellt wurde. Ist echt ein Hammer,was sich die Industrie da erlaubt und erlauben kann...
    • SInan  •  vor 3 Monaten
      unglaublich...yahoo hat es geschafft einen wertvollen beitrag in den sogenannten "yahoo! news" zu bringen....ich bin begeisterts!!!
      • Elsaso vor 3 Monaten
        da bin ich auch sehr überrascht!! auch wenn das thema vorgestern erst im tv kam und von yahoo einfach kopiert wurde. trotzdem checken es viele leute noch nicht wie sie verarscht werden durch die industrie
      • FloKa vor 3 Monaten
        Naja eigentlich war der Yahoo beitrag vor der TV Show.
      • Sebastian vor 3 Monaten
        Na, dann wollen wir alle mal begeisterts sein xD
    • Alligator  •  vor 3 Monaten
      Alle haben es vermutet, doch jetzt ist es raus. Dieser Artikel zeigt doch einmal mehr, dass man in der Wirtschaft nur noch mit Raubrittermethoden arbeitet, um an das schnelle Geld zu kommen. Ich finde das als eine Superfrechheit sondergleichen, wie man mit dem sauer verdienten Geld der Leute umgeht, die im Glauben sind, endlich ein Gerät erstanden zu haben, was länger lebt als das vorhergehende.
    • Rico  •  vor 3 Monaten
      Langlebige Konsumgüter maximieren doch den Profit nicht.
    • Tobias  •  vor 3 Monaten
      Die Welt ist einfach nur ungerecht. Ich finde, alle Hersteller, die in irgendeiner Art ihre Produkte negativ manipulieren, sollten da zu verurteilt werden, dass sie alle gekauften Geräte zurücknehmen müssen und diese durch unmanipulierte Geräte ausgetauscht werden müssen und dass sie Millionenstrafen bezahlen müssen.
      • SIEGFRIEDundROY ohne ROY vor 3 Monaten
        Leider ist bzw. war es genau umgekehrt:
        lt. obigem Artikel mussten Glühbirnenhersteller empfindliche Strafen zahlen, wenn die Dinger länger als 1000 Stunden brannten.
        Krank! Einfach nur krank!
      • anna vor 3 Monaten
        leider gibt´s für solche unternehmer kein berufsverbot (wegen moralischer nichteignung und - ökologisch - gefährdung des allgemeinwohls)
      • Richard vor 3 Monaten
        Die Welt ist nicht ungerecht, es geht nur um Macht und Geld! Der Mensch denkt, das Geld lenkt! Einfach auf manche Dinge verzichten, die wirklich nicht benötigt werden hilft dem entgegenzuwirken!
    • Sebastian  •  vor 3 Monaten
      Genau das hatte ich heute mit dem Drucker.Habe beim Hersteller angerufen (14 ct/Min) nach knapp 4 Minuten wurde einfach aufgelegt, obwohl ich nur in der Warteschleife war, dann einfach die Zahlen mithilfe einer Anleitung aus dem Internet zurückgesetzt und siehe da, er funktioniert wieder!
    • Alexander  •  vor 3 Monaten
      Das gleiche mit meiner Canon Ixus Digitalkamera : Ich muss alle 2 Jahre die Batterie der Hauptplatine ausbauen um das Datum zuruecksetzen zu koennen, da ich ansonsten Fehlermeldungen bekomme und man keine Fotos mehr machen kann... eine Unverschaemtheit!
    • Patrick  •  vor 3 Monaten
      das nenne ich mal sinnvollen umgang mit den eh sehr knappen resourcen. die menschheit richtet sich selbst !
    • Alexandra  •  vor 3 Monaten
      geld regiert die welt!
    • D.  •  vor 3 Monaten
      so ist unsere welt, jeder jagt nur noch nach dem schnäppchen und die qualität bleibt auf der strecke...ist doch nix neues....alle wollen verdienen und vorallem diejenigen die eh schon zu viel haben...der "kleine bürger" kauft eben das was am günstigsten erscheint, ob schrott oder nicht, egal...mir hat mal ein t.kom-mitarbeier am telefon erzählt als es um einen defekt an meinem handy ging dass er es garnicht sagen dürfte aber die dinger seien garnicht für eine lebenszeit über 2,5 - 3 jahren gebaut....
      soviel zum thema "deutscher wertarbeit" und das wofür es heute steht....es ist egal ob china, taiwan, usa, greece oder germany, alles der selbe müll und nur für die halde produziert!!
    • Gustav  •  vor 3 Monaten
      Wenn die Lebensdauer der Produkte kuenstlich verkuerzt wird, dann leben wir in einer Konsumdiktatur, und von Demokratie kann keinerlei Rede sein.!
      Und das Volk hat nur noch das Recht alle vier oder fuenf Jahre sich ein paar neue oder die alten Steuereintreiber zu waehlen.
      Die freiheitliche Demokratie und der Rechtsstaat bestehen nun darin, dass das Volk sich seine Steuereintreiber frei waehlen kann.
    • Wilfried  •  vor 3 Monaten
      Nicht veräppeln lassen!

      Bei Produkten mit eingebauten Verschleiß kurz nach Ablauf der Garantie Kaufbelege aufbewaren und dafür sorgen, daß sie vor Ablauf der Garantiezeit ihren Geist aufgeben!
    • Sausebraus  •  vor 3 Monaten
      Jetzt ist mir klar: Menschen im Arbeitsprozess haben auch ein Ablaufdatum und dann werden sie eben beruflich entsorgt.
      Mit welchen kriminellen Unternehmern leben wir eigentlich? Der Spiegel hat einmal geschrieben: Wenn wir morgens aufstehen sind wir schon 7x beschissen worden..
    • TWH  •  vor 3 Monaten
      mahlzeit Yahoo. aufgewacht? vor gut einer Woche gab es zu diesem Thema eine ausführliche Dokumentation im TV ... Das Thema ist also wieder mit Bart versehen. Das ändert natürlich nichts daran, dass seit 1924 es gang und gäbe ist, dass Ingenieure ihr Wissen für die Selbstzerstörung von Produkten einsetzen, anstelle für die Haltbarkeit. Gegen jedwede ethischen Bedenken. Ein hoch auf die freie, aber unsoziale Marktwirtschaft. Wir haben ja noch ein paar Erden übrig, die wir anschließend neu besiedeln können, oder?
    • Loewin  •  vor 3 Monaten
      ha ha da sieht man mal wieder das ich doch nicht spinne, ich wurde immer ausgelacht wenn ich mal festgestellt habe das ein Gerät nur eine gewisse Zeit funktioniert und dann den Geist nur aufgibt damit man ein neues kaufen soll und wenn man ein Teil wirklich braucht dann tut man das natürlich auch ,,, ich schreibe hier besser nicht was ich solchen Geschäftsleuten wünsche ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
    • Marius  •  vor 3 Monaten
      Zwei Fehler habe ich nur beim Übefliegen gefunden.
      1. Die Geiz ist geil Mentalität ist vorbei, nicht umsonst hat Mediamarkt ihren Spruch in Geil ist Geil geändert. Das kann auch jeder der von Wirtschaft Ahnung hat bestätigen.
      2. Die GlühLAMPE (Birnen wachsen am Baum, tut mir Leid bin Techniker^^) brennt nur deshalb ewig, weil sie permanent an ist und nicht ausgemacht wird, da das Durchbrennen nur beim Anschalten auftritt. Da der Strom der durch den Draht fließt zu stark wäre wird ein Widerstand vor den Draht gebaut, dieser muss allerdings eine bestimmte Temperatur erreichen um komplett zu arbeiten, da der Widerstand allerdings beim Anmachen Raumtemperaur hat fließt kurzzeitig zu viel Strom durch den Draht und er wird dünner, irgendwann erreicht der Draht beim Anmachen einen Durchmesser der zu dünn ist und durch die Hitze schmizlt.
      Ist ja doch länger geworden als gedacht, und das obwohl es eine Erklärung ohne Details ist xD
    • Matze  •  vor 3 Monaten
      Hier mal was positives ! Waschmaschine AEG 5 Jahre – Jura Kaffeemaschine 3,5 Jahre – Panasonic LCD 50 Zoll 4,5 Jahre – Sony PS2 6 Jahre – Sony PS3 4 Jahre , ich könnte noch einige Sachen benennen die älter als 2 Jahre sind und immer noch ihren dienst verrichten ! Wenn etwas nicht mehr macht , was es eigentlich machen soll ! Dann sind alle daran schuld , die begonnen haben . Den Handel druck zu machen den preis nach unten zu ziehen . Denn im Internet ist ja alles günstiger !
      Kein wunder das dann alles aus fern Ost kommt und maßen wahre wird . Den der Handel tritt an die Firmen und will den gleichen preis wie im Internet darstellen . Seid 5 Jahren geht das immer mehr Berg ab . Siemens ist der einzigste , der in Deutschland noch zusammen baut . Jetzt denkt doch mal über euer Einkaufsverhalten nach ! - muss es immer billiger und billiger sein !?

    Meistgelesene Artikel

    • Griechenland: Verwirrung um angeblichen Merkel-Vorschlag

      Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach offiziellen griechischen Angaben ein Referendum über den Verbleib Griechenlands in der Eurozone ins Gespräch gebracht. Die Bundesregierung dementierte die Angaben ...

    • Ärzteschaft fordert Abschaffung der Praxisgebühr AFP - Sa., 19. Mai 2012 07:50 MESZ
      Ärzteschaft fordert Abschaffung der Praxisgebühr

      Die deutsche Ärzteschaft hat die Bundesregierung zur Abschaffung der Praxisgebühr aufgefordert. Stattdessen solle ein Teil der Überschüsse in der gesetzlichen Krankenversicherung bei den Krankenkassen ...

    • Eröffnung des Hauptstadtflughafens erst im Frühjahr 2013

      Schönefeld/Berlin (dapd). Der neue Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg soll erst im nächsten Jahr am 17. März in Betrieb gehen. Das hat der Aufsichtsrat der Berliner Flughafengesellschaft in einer Sondersitzung ...

    • Verkehrsminister Ramsauer setzt Berliner "Soko Flughafen" ein

      Berlin (dapd). Nach der Verschiebung des Eröffnungstermins des neuen Berliner Flughafens hat Verkehrsminister Peter Ramsauer eine "Soko Flughafen" eingesetzt. "Das Flughafen-Management muss ...

    • ThyssenKrupp schreibt weiter rote Zahlen dapd - Di., 15. Mai 2012 08:49 MESZ
      ThyssenKrupp schreibt weiter rote Zahlen

      Essen (dapd). ThyssenKrupp kommt nicht aus den roten Zahlen. Anhaltende Verluste im amerikanischen Stahlgeschäft und die angespannte Konjunkturlage bescherten Deutschlands größtem Stahlproduzenten im ersten ...

     

    Aktuelle Nachrichten