Salt Lake City (BoerseGo.de) - Der Präsident der regionalen US-Notenbank von San Francisco, John Williams, sieht derzeit in den USA keine größeren Inflationsgefahren, wie MarketWatch berichtete. Die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt schätzt er weiterhin als schwierig ein, weshalb der expansive geldpolitische Kurs in den USA weiter fortgeführt werden muss, wie er am Freitag während einer Rede in Salt Lake City erklärte.
Das Wirtschaftswachstum soll in den USA im Jahr 2013 bei 2,5 Prozent liegen. Im Jahr 2014 soll sich das Wachstum dann auf 3,5 Prozent beschleunigen. Die Arbeitslosigkeit werde bis mindestens zum Jahr 2014 über 7 Prozent verbleiben, während die Inflation leicht unterhalb von 2 Prozent verbleiben soll.
Laut Williams hat die US-Notenbank noch weiteren Spielraum in der Geldpolitik, um die Wirtschaft auch ohne eine Befeuerung der Inflation zu stimulieren. Die bisherige Geldpolitik erziele bereits die gewünschten Effekte. Der Fokus der Fed auf das Stellenwachstum bedeute aber nicht, dass das Ziel der Preisstabilität vernachlässigt werde. QE3 sei ein Erfolg, da die Hypothekenzinsen auf historische Tiefs gefallen sind, was der Konjunktur helfe.

