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    Fed will Kapitalanforderungen für ausländische Banken verschärfen

    Washington (BoerseGo.de) - Die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) plant nach Informationen der Nachrichtenagentur "Bloomberg" künftig deutlich härtere Kapitalanforderungen und Verschuldungsrichtlinien für US-Tochtergesellschaften ausländischer Banken. Laut Daniel Tarullo, Gouverneur der US-Notenbank, hatten einige Institute in der Vergangenheit versucht, verschiedene Maßnahmen zu umgehen. Demnach müsse man die regulatorischen Anforderungen für ausländische Banken "als Antwort auf die Art ihrer Aktivitäten in den Vereinigten Staaten" anpassen.

    Unter anderem will die Fed ausländische Banken dazu zwingen, ihre US-Geschäftsbereiche in regulierte Holdinggesellschaften auszulagern. Darunter soll auch der Wertpapierhandel vieler ausländischer Institute fallen. Die Gesellschaften würden dann den gleichen Kapital- und Liquiditätsregeln unterliegen wie ihre US-Wettbewerber. Auswirkung der geplanten Änderung könnte sein, dass die ausländischen Banken ihren US-Tochtergesellschaften dann deutlich mehr Kapital zur Verfügung stellen müssen.

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