Washington D.C. (BoerseGo.de) – Der Präsident der regionalen Notenbank von Philadelphia, Charles Plosser, hat am Montag bei einer Rede in Washington D.C. vor einer unnötigen Panikmache aufgrund der Euro-Krise gewarnt. Die Fed habe die nötigen Mittel, um auf jede negative Entwicklung in Europa zu reagieren, berichtet MarketWatch.
Die US-Wirtschaft werde in den Jahren 2012 und 2013 voraussichtlich um 2,5 bis 3,0 Prozent wachsen. Kurzfristig würden sich durch die Krise in Europa aufgrund der geringeren Zinskosten und der niedrigeren Energiepreise sogar Vorteile für die US-Wirtschaft ergeben.
Das größte Risiko, welches von Griechenland für die USA ausgeht, sind laut Plosser etwaige Kapitalprobleme der US-Banken. Da sich das Engagement der US-Banken in Europa deutlich verringert habe, sei dieses Risiko aber nicht allzu groß. Nach Sicherheit suchende Investoren würden bei einer Verschärfung der Krise ihr Engagement in den USA vermutlich eher erhöhen als es zurückzufahren, so die Meinung.

