München (BoerseGo.de) - Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, fordert die Regierungen der Eurozone zu weiteren Strukturreformen auf. "Die Regierungen müssen die strukturellen Probleme in ihren Ländern angehen. Mit grundlegenden Reformen kann das Wachstumspotenzial der Volkswirtschaften im Währungsraum erhöht und die äußerst dringliche Bekämpfung von Arbeitslosigkeit ermöglicht werden", sagte Draghi am Mittwoch in einer Rede bei der Katholischen Akademie in München. Draghi ruft zu weiterem Wachstum in der Eurozone auf.
"Dies ist nur möglich, wenn wir entschlossene Reformen umsetzen", so der Notenbankchef. Dies sei jedoch die Aufgabe der Politik und nicht der EZB, deren Handlungsspielraum begrenzt sei. Die Notenbank könne eben keine unsoliden Haushalte in Ordnung bringen oder strauchelnde Banken wieder zu Stärke verhelfen. "Wir können nicht die tief verwurzelten Probleme der Volkswirtschaften in der Eurozone lösen", so Draghi.





