New York (BoerseGo.de) - Experten warnen davor, dass das künftige Wirtschaftswachstum durch fehlende Investitionen bedroht sein könnte. Weltweit seien in den kommenden Jahren größere Investitionen etwa in Infrastruktur, Bildung, Forschung und Entwicklung sowie in den Wohnungsbau erforderlich, um auch nur bescheidene Wachstumsziele zu erzielen, so der Vorsitzende des Expertengremiums "Group of 30" (G30), Jean-Claude Trichet. Die G 30 drängt darauf, dass längerfristige Investitionen durch Regierungen, institutionelle sowie Privatinvestoren vereinfacht und verstärkt werden.
Trichet zitierte die wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Jahre sowie den Schuldenabbau als zwei Faktoren, die Investitionen zurückgehalten hätten. Der ehemalige mexikanische Finanzminister Guillermo Ortiz sagte, nationale und internationale Finanzbehörden müssten entsprechende neue Instrumente ins Leben rufen, im Investoren auf längere Sicht den Rücken zu stärken. zu bedenken sei dabei aber die Möglichkeit, das Investitionspotential von Privatleuten zu nutzen, deren Ersparnisse über sogenannte "Public-Private Partnerships" auch in längerfristige Projekte einfließen könnten.







