New York (BoerseGo.de) – Laut dem CEO von JBS, Wesley Batista, könnten sich die Preise der US-Lebendrinder im nächsten Jahr aufgrund des vergleichsweise geringen Tierbestands auf einen Rekordwert verteuern. Gegenüber Bloomberg äußerte der Experte die Annahme, dass die Fleischproduktion 2013 im Jahresvergleich um 6 Prozent sinken wird. Die US-Landwirtschaftsbehörde USDA geht derzeit nur von einem Rückgang um 4,2 Prozent auf 24,6 Milliarden Pfund (11,2 Millionen metrische Tonnen) aus.
Der Rinderpreis erreichte am 23. November an der Chicago Mercantile Exchange einen Rekordpreis von 1,32925 US-Dollar pro Pfund. Gestern schloss der Kurs bei 1,3015 US-Dollar pro Pfund. Batista erwartet, dass das Rekordniveau, je nachdem wie die klimatischen Bedingungen ausfallen werden, um bis zu 20 Prozent übertroffen werden könnte. Der Rinderbestand war in den USA aufgrund der Dürre zum Stichtag 1. Juli 2012 auf den niedrigsten Stand seit 1971 gesunken.

