New York (BoerseGo.de) - Nach den Worten von Jim O'Neill, dem Vorsitzenden von Goldman Sachs Asset Management, schaut das Momentum für den US-Aktienmarkt für den Rest des Jahres sehr günstig aus. "Es gibt deutliche Beweisanzeichen, dass sich die Dinge wirtschaftlich weltweit besser entwickeln", so O'Neill. Der Experte fügte allerdings hinzu, dass es auch einige zur Sorge Anlass gebende Zeichen gebe wie weitreichende Einschnitte bei Staatsausgaben in den USA sowie neue Unsicherheiten über die Politik in Spanien und Italien. Insgesamt sieht für US-Aktien das Momentum für den Rest des Jahres sehr positiv aus. Für einen mittelfristig orientierten Marktteilnehmer wäre es wahrscheinlich nicht klug, schnell zu verkaufen.
Er hält allerdings auch eine Korrektur für möglich und meint, dass es für Investoren, die an der Rally im Januar partizipiert haben, die Realisierung von einem Teil der Gewinne keine schlechte Idee sei. In Bezug auf China sagt O'Neill, dass er dem Gerede von einem Abschwung in China immer skeptisch gegenüber gestanden sei und dass er die Meinung vertrete, dass die Wirtschaftsdaten aus China weiterhin Stärke zeigten. Besonders wichtig ist, dass sich China auf eine Wirtschaft ausrichtet, die nicht so sehr von Exporten und staatlichen Investitionen abhängt. O'Neill zeigt sich weiter zu Japan optimistisch und zu den dortigen Plänen zur Belebung der Wirtschaft.





