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    Experte: Einigung im US-Haushaltsstreit stützt Konjunktur

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    New York (BoerseGo.de) - Nach der Einschätzung der Experten der Dekabank wird die US-Wirtschaft mit der vorläufigen Einigung im Haushaltsstreit im Jahr 2013 ein Wachstum von etwas über zwei Prozent hinlegen. "Der negative Effekt auf die Konjunktur dürfte mit den getroffenen Entscheidungen etwas schwächer als von uns erwartet ausfallen. Die zusätzlichen Belastungen dürften das Wirtschaftswachstum der USA 2013 um rund einen halben Prozentpunkte drücken", so der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater. Ohne eine Einigung wäre die USA möglicherweise erneut in eine Rezession abgerutscht. Die Experten rechnen auch bei der in zwei Monaten anstehenden Entscheidung zur Schuldenobergrenze und bei den vertagten Ausgabenkürzungen mit einer Lösung. "Die jüngste Einigung hat gezeigt, dass auch die Republikaner die wirtschaftliche Erholung nicht gefährden wollen. Ein großer Wurf sei jedoch angesichts der weit auseinander liegenden Positionen zwischen Republikanern und Demokraten auch bei diesen Entscheidungen nicht zu erwarten". Trotz der wirtschaftlichen Blockaden sieht der Chefvolkswirt der Dekabank die USA nicht auf dem absteigenden Ast. "Die wirtschaftliche Strategie der USA in den fünf Jahren seit der Finanzkrise war durchaus konsistent. Der private Sektor sei entlastet worden, um seine Schulden abbauen zu können. Der Staat hingegen habe die Wirtschaft durch eine expansive Haushaltspolitik gestützt und weiter Schulden aufgebaut. Mit dieser Politik ist die USA stärker gewachsen als beispielsweise die Eurozone."

    Zusätzlich hat die USA bei ihren Banken eine Bilanzbereinigung früher und entschlossener als andere Staaten in die Wege geleitet. Die positive Reaktion der Finanzmärkte hält Kater jedoch für überzogen. "Schließlich waren die meisten Beobachter bereits Anfang Dezember überzeugt, dass es rasch zu einer Lösung kommt." Die starken Aktienkursgewinne spiegelten vielmehr die generell hohe Präferenz für Aktien wieder", so Kater. Allerdings sieht der Finanzexperte eine Gefahr für die Bonitätsnote der USA. " Ein Schuldenstand von über 100 Prozent des Bruttoinlandsproduktes mit weiter steigender Tendenz ist nicht mit der Bestnote \'AAA\' vereinbar", so Kater. Jedoch rechnet er mit keiner Entscheidung der Ratingagenturen bis Ende Februar.

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