New York (BoerseGo.de) - Der renommierte Aktienstratege Dennis Gartman hat die jüngste Warnung des Internationalen Währungsfonds (IWF) vor der weltweiten Wirtschaftsschwäche mit den Worten verworfen, dass er dem keinerlei Beachtung schenke. "Ich verlasse mich sehr wenig auf das, was der IWF sagt. Für mich hat mehr Verlässlichkeit, was der Paketdienstleister FedEx sagt, was die Eisenbahngesellschaften sagen sowie der Gewinnausblick und die Erwartungen der Automobilfirmen", so Gartman. Der IWF hatte am Montag erklärt, dass er weiterhin ein schleppendes globales Wachstum erwarte. Gleichzeitig hatte er seine Wachstumsprognose gesenkt und dafür die drohende Fiskalklippe in den USA und die anhaltende Schuldenkrise in der Eurozone verantwortlich gemacht. Nach Ansicht des IWF liege das Schicksal der Weltwirtschaft in den Händen der Politiker in den USA und Europa.
In Bezug auf die bevorstehende Berichtsaison hat Gartman die den Gewinnergebnissen zugeschriebene Bedeutung heruntergespielt. Er hat dies mit den Worten getan, dass der Hauptanteil des Abwärtsrisikos bereits in die Märkte eingepreist worden sei. "Es wundert mich wirklich, wie oft und in welchem Ausmaß wir unsere Aufmerksamkeit auf die Gewinne richten. Die Wall Street hat ihre Erwartungen gesenkt. Ich glaube daher nicht, dass irgendjemand sehr überrascht sein wird", so Gartman.





