Brüssel (dapd). Die EU-Rechtsstaatmission im Kosovo (EULEX) ist von den Mitgliedstaaten der Union um zwei weitere Jahre bis zum 14. Juni 2014 verlängert worden. Die Mitarbeiter der größten europäischen Zivilmission machten "einen exzellenten Job", indem sie das Land beim Aufbau eines Justiz-, Polizei- und Zollwesens unterstützen, begründete EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton die Entscheidung am Dienstag in Brüssel. Neben den rund 1.700 internationalen Polizisten, Richtern, Staatsanwälten und Zollbeamten sind an der Mission auch 1.100 einheimische Helfer beteiligt.
Kosovo steht seit dem Ende des Kosovokrieges im Jahre 1999 unter einer "überwachten Unabhängigkeit". Einige Institutionen sind auch nach der Unabhängigkeitserklärung - die lediglich von 22 der 27 EU-Staaten anerkannt wird - weiter präsent. Dazu zählt auch die EULEX-Mission, deren zivile Experten die kosovarischen Behörden an rechtsstaatliche EU-Standards heranführen sollen.
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