Athen (www.aktiencheck.de) - An den internationalen Finanzmärkten ist der Sieg der konservativen Kräfte bei den Neuwahlen in Griechenland am Wochenende mit Erleichterung aufgenommen worden.
Dieses mal können die beiden Parteien, die sich für eine Fortsetzung des Spar- und Reformprogramms einsetzen, eine Regierungsmehrheit bilden und besetzen 162 der insgesamt 300 Sitze im Parlament. Damit scheinen die Voraussetzungen für weitere Milliarden-Hilfen und somit für den Verbleib hoch verschuldeten Landes in der Eurozone erfüllt.
Jedoch, auch wenn die übrigen Euroländer von neuen Regierung in Athen erwarten, dass sie sich an die Zusagen hält, so hat Antonis Samaras, der Vorsitzende der konservativen Neo Dimokratia (ND) im Wahlkampf die Absicht verkündet, die vereinbartetn Sparauflagen nachverhandeln zu wollen. Er will sich demnach für niedrigere Zinsen und eine längere Laufzeit beim Reformprogramm einsetzen. Damit wird das Thema Griechenland wohl weiter das Marktgeschehen beeinflussen. (18.06.2012/ac/n/m)

