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    Was ist eigentlich mit dem Ölpreis los?

    Während an den Börsen zumindest bis vergangenen Montag noch alle Welt über die sagenhaften Aktien-Aussichten 2013 schwärmte und die Erreichung eines neuen Allzeithochs beim DAX in Kürze bereits als sicher galt, stand am Rohstoffmarkt allenfalls noch die Portfolio-Versicherung Gold im Fokus. Allerdings zweifeln mittlerweile viele Anleger, ob das Edelmetall die atemberaubende Rekordfahrt des letzten Jahrzehnts so einfach fortsetzen kann, nachdem es schon 2012 mit nur einem kleinen Plus von gut fünf Prozent nicht mehr ganz so gut lief und die Krisensignale in den vergangenen Monaten immer seltener wurden. Fast gar nicht auf dem Zettel scheinen viele Marktteilnehmer dagegen derzeit Energie-Rohstoffe wie Gas- und Rohöl zu haben, die in den vergangenen Wochen stark zulegen konnten. So kletterte die Nordsee-Sorte Brent seit ihrem Tief im Juni 2012 von rund 89 US-Dollar schon wieder um über 31 Prozent auf knapp 117 US-Dollar nach oben und liegt auch 2013 bereits um knapp sechs Prozent vorn.

    Der Rohstoffexperte der Saxo Bank Ole S. Hansen macht für diese positive Entwicklung vor allem die sich kontinuierlich verbessernden Wirtschaftsaussichten, den gerade im Januar wieder relativ schwachen Dollar, sowie die weiterhin sehr aggressive Geldpolitik der Notenbanken verantwortlich. Gerade der Brent-Preis konnte zuletzt wieder besonders von den geopolitischen Spannungen zwischen Israel und Syrien profitieren. Kein Wunder, dass die Anleger ihr Long-Exposure laut den jüngsten CFTC-Daten(US Commodity Futures Trading Comission) weiter erhöhten. So gehen auch die Rohstoff-Analysten der Credit Suisse derzeit von einem positiven technischen Momentum bei Öl aus und erwarten bei Brent einen Test der starken Widerstandsmarke von 118 US-Dollar. Andere Experten wie Julian Jessop von Capital Economics sind da nicht so optimistisch und sehen den Preis bis zum Jahresende wieder unter die Marke von 100 US-Dollar fallen.

    Vor dem Hintergrund eines nach oben eher begrenzten Potentials und einem gewissen Rückschlagsrisiko auf der Unterseite könnte gerade das neue ab nächster Woche im Sekundärmarkt gehandelte Capped-Bonus-Zertifikat der österreichischen Raiffeisen Centrobank (RCB) für Anleger durchaus interessant sein. Zudem braucht sich der Investor mit einer Laufzeit von gerade einmal einem Jahr hier nicht allzu lange festlegen und genießt mit einer Barriere bei 70 Prozent auch einen nicht unerheblichen Teilschutz. Auf dem aktuellen Niveau würde die Absicherung bis zu einer Marke bei 81,80 US-Dollar reichen.

    Auf der anderen Seite verspricht der bei 109 Prozent des Startniveaus festgelegte Bonuslevel, der gleichzeitig auch dem Cap entspricht, eine durchaus ordentliche Seitwärtsrendite, die sich allerdings bei stark anziehenden Ölpreisen von momentan über gut 127 US-Dollar auch nicht weiter steigern lässt. Wichtig für die Erzielung der Rendite ist einzig und allein, dass die Barriere zu keinem Zeitpunkt während der Laufzeit vom Basiswert berührt oder unterschritten wird. Kommt es dennoch zum Schwellenereignis, muss sich der Anleger die tatsächliche Ölpreisentwicklung bei der Tilgung gegenrechnen lassen. Allerdings spielt der EUR/USD-Wechselkurs aufgrund der zusätzlichen Währungssicherung bei dem Produkt keine Rolle.

    Der Rohstoff-Report Tipp:

    Anleger können mit dem neuen Bonus-Zertifikat gezielt auf eine Seitwärtsentwicklung beim Ölpreis in den nächsten zwölf Monaten setzen und ganz nebenbei eine attraktive Rendite erzielen. Der immerhin 30-prozentige Puffer schützt zusätzlich vor einem Rücksetzer. Wer dagegen mit stark steigenden Ölnotierungen rechnet, greift besser zu einer ungecappten Variante bzw. gleich zu einem 1:1-Tracker.

    Öl Bonus-Zertifikat quanto

    Emittent/WKN:

    Raiffeisen Centrobank / RCE67A

    Laufzeit:

    22.02.2014

    Preis:

    Ausgabepreis: 100 € (zzgl. 1 € Agio)

    Autor: Armin Geier, http://www.godmode-trader.de/zertifikate

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