New York (BoerseGo.de) – Nachdem sich an den US-Aktienmärkten nach der temporären Lösung der US-Fiskalklippe ein positiver Start ins neue Jahr abzeichnet, stellt MarketWatch-Autor Markt Hulbert in einem Artikel den sogenannten Januar-Effekt vor. Diese bekannte Börsenregel besagt, dass die Börsentendenz im Januar die Tendenz für das gesamte Jahr vorwegnimmt.
Hulbert hat ermittelt, dass seit den späten 1800er Jahren nach einem Kursgewinn im Januar an der US-Börse dann für den Rest des Jahres in 67 Prozent der Fälle weitere Gewinne folgten. Der vergleichbare Gewinnprozentsatz für den Fall eines Kursverlustes im Januar hingegen beträgt nur 55 Prozent.
Die durchschnittliche 11-Monatsrendite (Februar bis Dezember) bei einem positiven Januar beträgt 8,3 Prozent. Bei einem Januar mit Verlusten liegt die durchschnittliche Rendite nur noch bei +4,2 Prozent für den Rest des Jahres.
Hulbert hält die Januar-Regel für einen brauchbaren Börsenindikator, rät aber davon ab, alleine aufgrund dieses Indikators Entscheidungen zu treffen, da das Börsenjahr zum Teil erhebliche Ausreißer mit sich bringen kann und die Regel bei einem guten Januar immerhin in 33 Prozent der Fälle dann in den 11 Folgemonaten Verluste gebracht hat.



