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    Deutsche Banken sollen Geldtransfers mit Iran ermöglichen

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    Frankfurt/Main (dapd). Das Auswärtige Amt fordert von deutschen Banken, Überweisungen zwischen der Bundesrepublik und Iran für humanitäre Zwecke zu ermöglichen. In einem Schreiben an den Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Uwe Fröhlich, aus dem die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" zitiert, bittet Staatssekretärin Emily Haber die deutschen Banken "um Prüfung, wie sie Transaktionen zwischen Deutschland und Iran für humanitäre Zwecke weiterhin ermöglichen können".

    So seien im Iran Medikamente knapp. Dies ist laut Haber (Other OTC: HABE.PK - Nachrichten) auch auf Probleme mit Finanztransaktionen zwischen Deutschland und Iran zurückzuführen: "Offenbar verweigern einige deutsche Banken die Durchführung dieser Überweisungen mit Verweis auf die aktuelle politische Lage und die EU-Sanktionsgesetzgebung." In dem Schreiben, das mit dem Finanz- und Wirtschaftsministerium abgestimmt sei, weist das Außenamt darauf hin, dass sich die Sanktionen nicht gegen die iranische Zivilbevölkerung richteten, Lebensmittel und Medikamente also ausgenommen seien.

    dapd

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