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    Dell-Gründer kauft Unternehmen für 24 Milliarden Dollar zurück

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    New York (dapd). Paukenschlag in der Computerbranche: Der Gründer des PC-Herstellers Dell, Michael Dell, kauft sein Unternehmen für 24,4 Milliarden Dollar (18 Milliarden Euro) zurück. Dazu bietet er den Aktionären einen Aufschlag von 25 Prozent auf den letzten Aktienkurs. Michael Dell soll die Firma weiter führen. Der US-Hersteller Dell war einst der größte Computeranbieter der Welt, verpasste aber technische Trends wie den Aufstieg der Tablet-PCs.

    Dell (NasdaqGS: DELL - Nachrichten) will nun gemeinsam mit dem Investor Silver Lake den nach ihm benannten Computerhersteller von den Aktionären aufkaufen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Als dritter Partner ist der Softwarekonzern Microsoft dabei und stützt das Geschäft mit einem Kredit von zwei Milliarden Dollar. Microsoft (NasdaqGS: MSFT - Nachrichten) -Produkte wie Office sind auf vielen Dell-PCs vorinstalliert.

    Der 46 Jahre alte Dell hält bisher 14 Prozent an der Firma und bringt nun "eine nennenswerte zusätzliche Summe in bar" ein. Die Verhandlungen laufen bereits seit August, wie die Firma mitteilte. Nach einem früheren Bericht des "Wall Street Journals" soll das Unternehmen von der Börse genommen werden.

    Dell und andere große Computerhersteller wie der Rivale Hewlett-Packard leiden unter der anhaltenden Flaute im PC-Markt. Während die Verbraucher vermehrt zu mobilen Geräten greifen, sparen die Firmen angesichts der schwächelnden Wirtschaft bei der Anschaffung von Computern.

    Michael Dell hatte seinen Firma in den 80er und 90er Jahren mit einem damals revolutionären Geschäftsmodell groß gemacht: Er belieferte die Kunden direkt ohne Zwischenhandel und konnte so günstige Preise kalkulieren. Trotzdem bot er den Kunden die Möglichkeit, ihre PCs individuell zusammenzustellen. Dell beliefert vor allem Geschäftskunden.

    dapd global

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