New York (BoerseGo.de) – Laut dem Wall Street Journal könnte die Übernahme des US-Computerherstellers Dell durch Finanzinvestoren 22 bis 25 Milliarden US-Dollar kosten. Mit dem Finanzinvestor Silver Lake Partners soll zuletzt über einen Kaufpreis von 13 bis 14 US-Dollar je Aktie gesprochen worden sein. Angeblich soll der Deal schnellstmöglich über die Bühne gebracht werden.
Wie die Zeitung weiter meldete, sollen durch Bankkredite 15 Milliarden US-Dollar aufgebracht werden. Die Finanzinvestoren müssten dann etwa zwei Milliarden US-Dollar selbst finanzieren. Der Unternehmensgründer Michael Dell will angeblich seine Aktien im Wert von über 3,5 Milliarden US-Dollar in das Käufer-Konsortium einbringen.
An der Wall Street hält man den etwaigen Deal zum Teil für sinnvoll. Sofern der Konzern von der Börse genommen werden würde, wäre ein radikalerer Umbau möglich, als wenn bei einer Börsennotierung verstärkt Rücksicht auf die Interessen der Anleger gelegt werden muss.
Dell war einst Weltmarktführer bei den PCs und leidet unter der schwachen Nachfrage im PC-Markt. Mittlerweile ist man nur noch die weltweite Nummer drei. Zudem ist man im Markt mit den Tablet-PCs und Smartphones nicht optimal aufgestellt.

