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    Daimler hofft auf 2014

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    Stuttgart (dapd). Das Jahr ist noch jung, der Autokonzern Daimler hat 2013 aber schon abgeschrieben. Nachdem die Stuttgarter trotz besserer Verkaufs- und Umsatzzahlen im vergangenen Jahr operativ weniger verdient haben, rechnet der Konzern auch in diesem Jahr nicht mit einem besseren Ergebnis, wie Daimler (Xetra: 710000 - Nachrichten) am Donnerstag mitteilte. Erst ab 2014 soll es wieder bergauf gehen.

    "Im Jahr 2014 und in den Folgejahren erwartet Daimler für alle automobilen Geschäftsfelder und den Konzern eine Verbesserung der operativen Ergebnisse", teilte Daimler mit. Vorher rechnet der Konzern aber im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars noch im laufenden Jahr sogar mit einem weiter sinkenden operativen Gewinn.

    Mehr verkauft, weniger verdient

    Trotz besserer Verkaufs- und Umsatzzahlen schrumpfte Daimlers Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) 2012 auf Jahressicht um zwei Prozent auf 8,6 Milliarden Euro, wie der DAX (Xetra: ^GDAXI - Nachrichten) -Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. "Unseren Erfolgen und den zahlreichen zukunftsweisenden Investitionen im Jahr 2012 steht die Tatsache gegenüber, dass wir bei Ergebnis und Rentabilität unserem eigenen Anspruch noch nicht gerecht werden", sagte der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche.

    Allerdings hätte es noch schlimmer kommen können: Im Herbst hatte Zetsche noch gewarnt, dass der Konzern nur mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen von acht Milliarden rechnet. Entsprechend positiv reagierten die Märkte: Kurz nach Handelsstart am Donnerstag legte die im DAX notierte Daimler-Aktie zwei Prozent auf 43,87 Euro zu.

    Die zurückgegangene Profitabilität erklärt der Konzern unter anderem mit den hohen Aufwendungen für die Neueinführungen von Pkw- und Lkw-Modellen, schwierigen Marktbedingungen und einem derzeit "ungünstigeren Modell-Mix".

    Alte Modelle belasten

    Daimler hat im Vergleich zu den Wettbewerbern Audi und BMW (Xetra: 519000 - Nachrichten) die älteren Modelle. Erst in diesem Jahr kommen eine neue Version des margenträchtigen Flaggschiffs S-Klasse sowie eine generalüberholte E-Klasse auf den Markt. Dafür hat Daimler die Sachinvestitionen etwa in Produktionsstätten 2012 von 4,2 auf 4,8 Milliarden Euro erhöht.

    Zudem hat gerade der rückläufige europäische Markt den Absatz des Konzerns gebremst. BMW und Audi (Other OTC: AUDVF - Nachrichten) verkrafteten die Krise in den südeuropäischen Ländern weitaus besser, auch weil sie in China deutlich mehr verkauften als Daimler.

    Absatz und Umsatz gingen für den Stuttgarter Konzern dagegen deutlich hoch. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 114,3 Milliarden Euro, der Konzernabsatz stieg um vier Prozent auf 2,2 Millionen Fahrzeuge. Unter dem Strich stand für Daimler ein Konzernergebnis von 6,5 Milliarden Euro - acht Prozent mehr als im Vorjahr. Positiv wirkten sich hier allerdings Einnahmen von 709 Millionen Euro aus dem Verkauf von EADS (Paris: NL0000235190 - Nachrichten) -Anteilen aus.

    dapd

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