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    Citigroup: Anleger sind wegen Fiskalklippe zu sorglos

    New York (BoerseGo.de) – Der Währungsstratege Steven Englander von der Citigroup sieht derzeit in den geringen Handelsvolumina am Aktienmarkt ein Zeichen dafür, dass die Marktteilnehmer nur wenig Angst vor der US-Fiskalklippe haben, hält diese Einschätzung aber selber für gefährlich.

    Wie MarketWatch am Montag berichtete, ist Englander der Meinung, dass die meisten Anleger derzeit glauben, dass ihr Portfolio durch die Thematik derzeit keinen größeren Abwärtsrisiken ausgesetzt ist, was in erster Linie daran liegt, dass überwiegend mit einer Lösung des Problems gerechnet wird.

    "Ich finde es nicht allzu überraschend, dass die allgemeine Ansicht darin besteht, dass irgendeine Art von Deal getroffen werden wird. Was mich aber überrascht ist, dass recht viele Anleger glauben, dass es auch ohne einen Deal nicht zu einer wesentlichen negativen Reaktion an den Märkten kommen würde. Viele glauben derzeit, dass es dann nur zu einem leichten temporären Sell-Off kommen würde. Ich halte dies für eine gefährliche Ansicht und bin nicht sicher, ob dann nicht auch eine größere Verkaufswelle erfolgen würde“, so der Warnhinweis des Experten.

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