Peking (BoerseGo.de) - In China sind die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) im Januar erneut zurückgegangen. Die Direktinvestitionen in Fabriken, Immobilien oder andere Vermögen sanken gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,3 Prozent auf 9,27 Milliarden Dollar, wie das chinesische Handelsministerium am heutigen Mittwoch mitteilte. Direktinvestitionen in Aktien und andere Finanzassets sind dabei nicht inbegriffen. Im Vormonat Dezember wurde noch ein Rückgang um 4,5 Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar und im November von 5,4 Prozent auf 8,29 Milliarden Dollar notiert.
Es ist bereits der achte Monat in Folge mit einem Rückgang und erhöht den Druck auf die kommunistische Regierung Chinas. Peking versucht die Auslandsinvestitionen anzukurbeln um damit unter anderem gegen die Abkühlung seiner Volkswirtschaft anzukämpfen. Begründet wurde der Rückgang hauptsächlich durch schwache FDI aus Europa aufgrund der Staatsschuldenkrise und die Wirtschaftsprobleme der USA.
Im Gesamtjahr 2012 sanken die FDI um 3,7 Prozent auf 111,7 Milliarden Dollar, wie das Ministerium weiter mitteilte.

