Peking (BoerseGo.de) - In China sind die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) im November erneut zurückgegangen. Die Direktinvestitionen in Fabriken, Immobilien oder andere Vermögen sanken gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,4 Prozent auf 8,3 Milliarden Dollar, wie das chinesische Handelsministerium am heutigen Dienstag mitteilte. Direktinvestitionen in Aktien und andere Finanzassets sind dabei nicht inbegriffen. Im Vormonat September wurde lediglich ein Rückgang von 0,24 Prozent notiert.
Es ist bereits der sechste Monat in Folge mit einem Rückgang und erhöht den Druck auf die kommunistische Regierung Chinas. Peking versucht die Auslandsinvestitionen anzukurbeln um damit unter anderem gegen die Abkühlung seiner Volkswirtschaft anzukämpfen. Begründet wurde der Rückgang hauptsächlich durch schwache FDI aus Europa aufgrund der Staatsschuldenkrise und die Wirtschaftsprobleme der USA.
In den elf Monaten des laufenden Jahres (Januar bis November) sanken die FDI um 3,6 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 100 Milliarden Dollar. n den ersten zehn Monaten (Januar bis Oktober) sanken die FDI um 3,45 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 91,74 Milliarden Dollar. In den ersten neun Monaten (Januar bis September) gaben die FDI um 3,8 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 83,4 Milliarden Dollar nach.
Während de rjüngsten Zentralen Wirtschaftsarbeitskonferenz die in Peking am letzten Wochenende stattfand, vereinbarte Chinas neue Führung die privaten und öffentlichen Investitionen im nächsten Jahr zu fördern und das wirtschaftliche Wachstum anzukurbeln.





