New York (Frankfurt: A0DKRK - Nachrichten) (dapd). Der Gewinn des amerikanischen Ölkonzerns Chevron (NYSE: CVX - Nachrichten) ist im zweiten Quartal um sieben Prozent zurückgegangen. Allerdings hatten Analysten angesichts der globalen Wirtschaftsschwäche Schlimmeres erwartet, sodass die Aktie am Freitag sogar um 99 Cent auf 109,26 Dollar (88,71 Euro) zulegte.
Satte Profite im Raffineriegeschäft federten den Rückgang ab; hier legte Chevron 80 Prozent zu. Das angesichts gedämpfter Konjunkturerwartungen günstigere Rohöl konnte an der US-Westküste zu Benzin verarbeitet wegen örtlicher Versorgungsprobleme zu höheren Preisen als im US-Durchschnitt verkauft werden. Zudem flossen 200 Millionen Dollar aus dem Verkauf von Beteiligungen in die Kasse.
Der Gewinn ging um sieben Prozent auf 7,21 Milliarden Dollar (5,85 Milliarden Euro) gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Der Verdienst aus Ölerschließung und -produktion fiel 18 Prozent auf 5,62 Milliarden Dollar. Chevron ist nach Exxon der zweitgrößte amerikanische Ölkonzern. Exxon legte im zweiten Quartal zu, allerdings hauptsächlich wegen des Verkaufs japanischer Vermögenswerte. Royal Dutch Shell, Occidental und ConocoPhillips (EUREX: COPF.EX - Nachrichten) meldeten ebenfalls Gewinnrückgänge. BP legt in der kommenden Woche seine Zahlen vor.
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