Washington (BoerseGo.de) - Gestern erst hatte sich John Boehner, Sprecher des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten, bezüglich einer baldigen Einigung zwischen Demokraten und Republikanern für die Vermeidung automatischer Haushaltskürzungen und Steuererhöhungen noch zuversichtlich gezeigt. Heute rudert Boehner bereits zurück. Demnach gebe es bis dato noch keine substanziellen Fortschritte bei den Gesprächen zum US-Haushalt und der Fiskalklippe. Seiner Einschätzung nach seien die Demokraten bereit, die Fiskalklippe nicht zu verhindern. Zudem würden die Aussagen und Taten von US-Präsident Obama in keiner Weise mit seinen jüngsten Versprechungen übereinstimmen.
Ob es vor Weihnachten noch zu einer Einigung zwischen den beiden Parteien kommt, ist damit weiter unklar. Einige Experten rechnen erst im Frühjahr 2013 mit einem Konsens.

