Ludwigshafen (aktiencheck.de AG) - Der Chemiekonzern BASF SE (ISIN DE0005151005/ WKN 515100) will die Produktion von XSB-Latex (karboxyliertes Styrol-Butadien) im Bereich Paper Chemicals in Europa straffen und kündigte in diesem Zusammenhang Standortschließungen an.
Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, werde man die Produktion von XSB-Latex an den Standorten Guturribay (Spanien), Kaipiainen (Finnland) und Ribécourt (Frankreich) bis Mitte 2010 schließen, womit die XSB-Gesamtkapazität des Unternehmens in Europa um 40 Prozent bzw. 310.000 Tonnen reduziert werde. Von den Maßnahmen sind Konzernangaben zufolge insgesamt 40 Stellen betroffen.
Durch die Konsolidierung der Produktion in den Anlagen in Hamina (Finnland), Ludwigshafen (Deutschland) und Pischelsdorf (Österreich) werde die BASF ihre Kapazitätsausnutzung in diesen Betrieben erheblich steigern und gleichzeitig ihre Kostenstruktur verbessern, teilte der Konzern weiter mit.
Die Aktie von BASF notiert aktuell mit einem Plus von 2,38 Prozent bei 40,82 Euro. (23.11.2009/ac/n/a)