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    Börsen in Europa-Schluss: Uneinheitlicher Handel

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    Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Börsen zeigten sich am Donnerstag uneinheitlich. Vor allem die Lage der spanischen Banken sorgte weiterhin für Unsicherheiten am Markt. Der Fokus richtete sich zudem auf eine Reihe relevanter Konjunkturdaten aus den USA. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewann 0,13 Prozent auf 2.118,94 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) gab um 0,03 Prozent nach auf 2.257,18 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notierten mehrheitlich im positiven Terrain.

    Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Mai 2012 mit abgebremstem Tempo angestiegen. Gemäß der Vorabschätzung zur Inflationsentwicklung der EU-Statistikbehörde Eurostat verringerte sich die jährliche Inflationsrate auf 2,4 Prozent, während sie im Vormonat noch bei 2,6 Prozent gelegen hatte. Damit lag die Gesamtinflationsrate in der Eurozone erneut deutlich über der Preisstabilitätsnorm der Europäischen Zentralbank (EZB), die eine Teuerungsrate von unter, aber nahe 2,0 Prozent anstrebt.

    Im britischen FTSE 100 (Euronext: VFTSE.NX - Nachrichten) lagen Aktien von InterContinental Hotels mit einem Plus von 6,1 Prozent an der Spitze. Auf den folgenden Plätzen legten Croda International und Fresnillo (Frankfurt: A0MVZE - Nachrichten) um rund 3,9 bzw. 3,1 Prozent zu. Unter den Verlierern fanden sich indes Aktien von Admiral Group (London: ADM.L - Nachrichten) (-7,2 Prozent) wieder. Anteile von ITV (Other OTC: ITVPF.PK - Nachrichten) geben als zweitschwächster Wert um 5,7 Prozent nach. Die Aktie von Thomas Cook (ISIN GB00B1VYCH82/ WKN A0MR3W) brach derweil im breiten Markt um 7,4 Prozent ein, nachdem der Reisekonzern im ersten Halbjahr angesichts negativer Einmaleffekte und gestiegener Kosten einen höheren Verlust ausweisen musste. Auch das nach wie vor schwache Marktumfeld in einigen Kernregionen habe das Ergebnis belastet. Für das laufende Fiskaljahr erwartet Thomas Cook weiterhin ein anhaltend schwieriges Marktumfeld.

    Im französischen CAC40 (Paris: ^FCHI - Nachrichten) stachen BNP Paribas (Other OTC: BNPQF.PK - Nachrichten) mit einem Plus von 3,1 Prozent an der Indexspitze hervor. Safran (Düsseldorf: 829036.DU - Nachrichten) und Air Liquide (EUREX: AIRH.EX - Nachrichten) folgten mit Aufschlägen von 2,3 bzw. 1,4 Prozent. Vallourec (Düsseldorf: 525585.DU - Nachrichten) bewegten sich mit 3,8 Prozent im Minus, während Alcatel (Paris: FR0000130007 - Nachrichten) -Lucent als zweitschwächster Titel 3,2 Prozent abgaben. Wie heute bekannt gegeben wurde, haben sich die französischen Erzeugerpreise im April 2012 stabilisiert. Laut der Statistikbehörde INSEE blieben die Erzeugerpreise binnen Monatsfrist unverändert, gegenüber einer Preissteigerung um 0,5 Prozent im März. Ferner wurde mitgeteilt, dass sich der private Konsum in Frankreich im April 2012 erhöht hat. Im Vormonatsvergleich zogen die Verbraucherausgaben um 0,6 Prozent an. Für März 2012 war hingegen ein Rückgang um revidiert 2,6 Prozent ermittelt worden.

    Die Aktie von Swiss Re (ISIN CH0126881561/ WKN A1H81M) nahm im Schweizer SMI mit einem Plus von 1,8 Prozent die Spitzenposition ein. Die Rückversicherungsgesellschaft teilte heute mit, dass sie ihr Admin Re Geschäft in den USA (REALIC) unter Vorbehalt der erforderlichen aufsichtsrechtlichen Genehmigungen an die Jackson National Life Insurance Co., eine Tochter des britischen Versicherungskonzerns Prudential (ISIN GB0007099541/ WKN 852069), verkaufen wird. Am Ende des SMI (Berlin: EA2B.BE - Nachrichten) verloren Transocean (NYSE: RIG - Nachrichten) 3,7 Prozent. Anteile von Swiss Life (ISIN CH0014852781/ WKN 778237) gaben derweil um 1,3 Prozent nach, nachdem der Lebensversicherer meldete, dass er und Sanitas die Gesundheitsvorsorge Swiss Life SimplyCare lancieren. Einher mit dem neuen Angebot geht ein Ausbau der bereits bestehenden Vertriebskooperation der beiden führenden Schweizer Versicherungsunternehmen.

    Im österreichischen ATX (Wien: ^ATX - Nachrichten) lagen weiterhin Aktien von EVN (Wien: EVN.VI - Nachrichten) (ISIN AT0000741053/ WKN 878279) mit einem Plus von 5,8 Prozent an der Spitze. Der Konzern konnte im ersten Halbjahr mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Im Anschluss wurde die Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr bestätigt. Am Vorabend hatte EVN (Düsseldorf: 428837.DU - Nachrichten) zudem ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu eine Million eigene Anteilsscheine angekündigt. Für Anteile von Andritz (EUREX: ANDF.EX - Nachrichten) (ISIN AT0000730007/ WKN 632305) ging es daneben um 3,7 Prozent nach oben, nachdem der Technologiekonzern heute mitteilte, dass er von der österreichischen Zellstoff Pöls AG den Auftrag zur Lieferung einer PrimeLine-Anlage zur Produktion von Spezialpapieren erhalten hat. Als Schlusslicht im Index verloren Wienerberger (EUREX: WIBF.EX - Nachrichten) 3,1 Prozent. Daneben gaben STRABAG (Frankfurt: A0M23V - Nachrichten) (ISIN AT000000STR1/ WKN A0M23V) 2,8 Prozent nach. Der Baukonzern konnte im ersten Quartal zwar mit einem Rekordwert beim Auftragsbestand glänzen, musste jedoch einen höheren Verlust ausweisen.

    Dow Jones EURO STOXX 50: 2.118,94 (+0,13 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.257,18 (-0,03 Prozent) FTSE 100 (London): 5.306,95 (+0,18 Prozent) CAC40 (Paris): 3.017,01 (+0,05 Prozent) MIB (Mailand): 12.873,84 (+0,01 Prozent) IBEX 35 (Madrid: IBEX.MC - Nachrichten) (Madrid): 6.089,80 (-0,01 Prozent) SMI (EUREX: OSMI.EX - Nachrichten) (Zürich): 5.850,18 (-0,89 Prozent) ATX (Wien): 1.897,04 (+0,66 Prozent) (31.05.2012/ac/n/m)

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