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    Börsen in Europa am Mittag: Weiterhin im Plus, BT Group unter Druck

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    Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren im Mittwochhandel auch zur Mittagszeit im Plus. Neben der europäischen Schuldenkrise richtet sich der Fokus der Investoren auf diverse Quartalsberichte von Unternehmen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewinnt derzeit 0,83 Prozent auf 2.169,42 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) legt minimal um 0,01 Prozent zu auf 2.378,75 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notieren im Plus.

    Neuigkeiten gibt es unter anderem von Moody''s. Als Folge der Abstufung vereinzelter Euro-Mitgliedsstaaten hat die Ratingagentur nun auch den Ausblick für die Bonität des Euro-Rettungsfonds EFSF von "stabil" auf "negativ" reduziert. Zunächst kann er aber noch die Bestnote "Aaa" behalten, jedoch signalisiert ein "negativer" Ausblick üblicherweise eine Herabstufung in den kommenden Wochen.

    Die Wall Street dürfte heute mit uneinheitlicher Tendenz in den Handel starten. So rückt der Dow Jones Future derzeit um 0,44 Prozent vor. Für den NASDAQ (Nasdaq: ^NDX - Nachrichten) -Future (Other OTC: FRNWF.PK - Nachrichten) geht es um 0,63 Prozent nach unten, während der S&P-Future 0,72 Prozent gewinnt. Aus den USA werden heute die Verkäufe neuer Häuser und der Ölmarktbericht gemeldet.

    Das italienische Verbrauchervertrauen hat sich im Juli nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Istat überraschend verbessert. So erhöhte sich der saisonbereinigte Stimmungs-Index der drittgrößten Volkswirtschaft des Euroraums auf 86,5 Punkte, nachdem er im Juni lediglich bei revidiert 85,4 (vorläufig: 85,3) Punkten gestanden hatte.

    In Frankreich richtet sich der Fokus der Investoren auf die Aktie von ArcelorMittal (Other OTC: ARCXF.PK - Nachrichten) (ISIN LU0323134006/ WKN A0M6U2), die sich um 2,6 Prozent verteuert. Der größte Stahlkonzern der Welt musste im zweiten Quartal angesichts geringerer Umsätze einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Dabei hat man weiterhin mit einem schwierigen Geschäft in Europa zu kämpfen. Operativ ging das Ergebnis ebenfalls zurück, konnte die Erwartungen jedoch übertreffen. Peugeot (Hamburg: PEU.HM - Nachrichten) (ISIN FR0000121501/ WKN 852363) fahren daneben mit einem Abschlag von 1,1 Prozent hinterher. Der Automobilkonzern hat im ersten Halbjahr 2012 einen Verlust erwirtschaftet, was mit einer schwächeren Nachfrage und Überkapazitäten in Europa sowie gestiegenen Rohstoffkosten zusammenhängt. Zudem hat man einen zusätzlichen Kostensenkungsplan im Volumen von 1,5 Mrd. Euro bis 2015 beschlossen. Damit will man bis Ende 2014 beim operativen Free Cash-Flow einen Break-Even erreichen. Auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im CAC 40 (Paris: ^FCHI - Nachrichten) vor allem Bankaktien wieder. So werden die ersten beiden Plätze der Gewinnerliste von der Société Générale (Paris: FR0000130809 - Nachrichten) und der Crédit Agricole (Paris: FR0000045072 - Nachrichten) mit Aufschlägen von 3,4 bzw. 3,1 Prozent belegt. BNP Paribas (Other OTC: BNPQF.PK - Nachrichten) liegen mit einem Plus von 2,2 Prozent auf Platz sechs. Gleichzeitig trennen sich die Investoren bevorzugt von den Titeln von EADS (Other OTC: EADSF.PK - Nachrichten) , die am Indexende um 1,7 Prozent nachgeben.

    Das britische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im zweiten Quartal 2012 erneut gesunken. Dies geht aus der heute veröffentlichten ersten Schätzung der britischen Statistikbehörde National Statistics hervor. Demnach wurde für das zweite Quartal 2012 ein Rückgang des britischen BIP gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent ermittelt. Im ersten Quartal war die Wirtschaftsleistung in Großbritannien um 0,3 Prozent (vorläufig: -0,3 Prozent) gesunken. Damit muss die britische Volkswirtschaft im dritten Quartal in Folge ein negatives Wirtschaftswachstum ausweisen. Bereits im vierten Quartal 2011 war die Wirtschaftsleistung in Großbritannien um 0,4 Prozent (vorläufig: -0,3 Prozent) geschrumpft. In Großbritannien stehen easyJet (ISIN GB00B7KR2P84/ WKN A1JTC1) im breiten Markt mit einem Zugewinn von 3,5 Prozent hoch im Kurs. Die Billigfluglinie konnte im dritten Quartal den Umsatz um mehr als 10 Prozent steigern. Die Zahl der beförderten Passagiere legte prozentual ebenfalls zweistellig zu. Für die Papiere des Katalysatoren-Herstellers Johnson Matthey (ISIN GB0004764071/ WKN 855808) geht es daneben um 3,2 Prozent nach unten. Das Unternehmen konnte im ersten Quartal lediglich mit einem leichten Ergebnisanstieg aufwarten. Die Umsätze wurden ebenfalls erhöht.

    Im FTSE 100 geben ferner BT Group (London: BT-A.L - Nachrichten) (ISIN GB0030913577/ WKN 794796) um 4 Prozent nach. Die größte Telefongesellschaft in Großbritannien steigerte ihren Gewinn im ersten Quartal trotz rückläufiger Umsätze, was mit einer Kostenkontrolle und mehr Breitband-Kunden zusammenhängt. Der Konzern geht weiterhin davon aus, in 2013 beim bereinigten EBITDA ein Wachstum zu erzielen. Für 2014 wird nun ein bereinigtes EBITDA in der Größenordnung von 2013 erwartet. British American Tobacco (BAT) (ISIN GB0002875804/ WKN 916018) wartete indes im ersten Halbjahr mit einem Ergebnisplus auf. Der Umsatz lag ebenfalls leicht über dem Vorjahreswert. Für das laufende Fiskaljahr zeigte sich der Konzern zuversichtlich, den profitablen Wachstumskurs weiter fortsetzen zu können. Die Zwischendividende wurde um 11 Prozent angehoben. Der Titel des Tabakkonzerns verbilligt sich um 0,3 Prozent. An der Spitze des FTSE 100 (Euronext: VFTSE.NX - Nachrichten) rücken ARM Holdings (London: ARM.L - Nachrichten) um 6,1 Prozent vor, während die rote Laterne von SSE (Frankfurt: A0RFBG - Nachrichten) mit einem Abschlag von 5,5 Prozent getragen wird.

    In Österreich geht es für Verbund (Xetra: 877738 - Nachrichten) (ISIN AT0000746409/ WKN 877738) um 0,9 Prozent nach unten, nachdem der Konzern im ersten Halbjahr ein Umsatz- und Gewinnwachstum ausweisen konnte.

    Dow Jones EURO STOXX 50: 2.169,42 (+0,83 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.378,75 (+0,01 Prozent) FTSE 100 (London): 5.508,74 (+0,17 Prozent) CAC40 (Paris): 3.096,12 (+0,70 Prozent) MIB (Mailand): 12.574,75 (+1,72 Prozent) SMI (EUREX: OSMI.EX - Nachrichten) (Zürich): 6.180,56 (+0,09 Prozent) ATX (Wien: ^ATX - Nachrichten) (Wien): 1.903,11 (+0,51 Prozent) (25.07.2012/ac/n/m)

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