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    Börsen in BRIC: Indizes weisen deutliche Verluste aus

    AKTUELLER KURS

    SymbolKursVeränderung
    XPBR.MC7,030,00
    GAZP.ME120,00-1,60
    TATAMOTORS.BO288,10-2,70

    Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - In Anbetracht von Sorgen im Zusammenhang mit dem chinesischen Wirtschaftswachstum und der europäischen Schuldenkrise hat der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9/ WKN A0C4CK) zum Start in die neue Handelswoche einen sehr schweren Stand. Der Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, verschlechtert sich zur Stunde um 1,57 Prozent auf 388,02 Stellen.

    Im Zuge deutlich nachgebender Kursnotierungen an den US-Börsen machte auch der brasilianische Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) am Freitag den Anlegern keine Freude. Nachdem der Index bereits in der Verlustzone eröffnete, wurden die Abschläge im Handelsverlauf noch weiter ausgeweitet. Am Ende stand ein Minus von 2,08 Prozent auf 54.194,79 Zähler zu Buche. Damit verabschiedete sich der Index in der Nähe seines Tagestiefs ins Wochenende. Petrobras (Madrid: XPBR.MC - Nachrichten) verschlechterten sich leicht überproportional zum Gesamtmarkt um 2,2 Prozent, während sich Vale lediglich um 1,8 Prozent verbilligten. Banco do Brasil (Sao Paolo: BBAS11.SA - Nachrichten) konnten schließlich gegen den insgesamt deutlich negativen Trend den Handel mit einem Zugewinn von 0,1 Prozent beenden.

    An den chinesischen Aktienbörsen war zum Start in die neue Handelswoche kein Land in Sicht. Dabei drückten wieder angeheizte Sorgen um die Lage der Weltwirtschaft und die europäische Schuldenkrise die Kauflaune der Investoren. Der Shanghai Composite verlor am Ende 1,26 Prozent und schloss bei 2.141,40 Punkten. Hoch wesentlich schlechter erging es in Hongkong dem Hang Seng (HKSE: ^HSI - Nachrichten) (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) der sogar um 2,99 Prozent auf 19.053,47 Stellen in die Tiefe rauschte und damit auf Schlusskursbasis die Marke von 19.000 Zählern nur knapp verteidigen konnte. Deutlich unter Druck standen dabei im Montaghandel insbesondere auch Banktitel. So verschlechterten sich CCB (Berlin: 4CF.BE - Nachrichten) , ICBC (HKSE: 0349.HK - Nachrichten) und Bank of China zwischen 2,1 und 2,2 Prozent, während HSBC (London: HSBA.L - Nachrichten) sogar um 5,7 Prozent einbrachen. Die Anteilsscheine des Börsenbetreibers HKEX konnten sich mit einem Verlust von 1,2 Prozent noch vergleichsweise sehr gut halten. Die Titel des Mischkonzerns Hutchinson verlieren unterdessen 2,9 Prozent an Wert, während die Anteilsscheine des Internetunternehmens Tencent um 2 Prozent nachgeben.

    In Russland dominiert heute ebenfalls die Farbe rot. Dabei hat der Leitindex RTS im bisherigen Handel seine Verluste kontinuierlich ausgebaut und bricht zur Stunde um 3,37 Prozent auf 1.344,62 Zähler ein. Sberbank (MCX: SBER03.ME - Nachrichten) verlieren 3,6 Prozent an Wert, während Gazprom (MCX: GAZP.ME - Nachrichten) 2,2 Prozent einbüßen. LukOil (MCX: LKOH.ME - Nachrichten) können sich mit einem Minus von lediglich 0,9 Prozent noch sehr gut gegen den starken Abwärtstrend stemmen.

    An den indischen Aktienmärkten gewannen heute die Verkäufer ebenfalls schnell die Überhand. Der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) verschlechtert sich momentan um 1,42 Prozent und notiert bei 16.915,26 Punkten. Die Gewinnerliste fällt dabei mit Dr. Reddys und Tata Consultancy Services heute sehr klein aus. Die lange Verliererliste wird unterdessen von Maruti Suzuki mit einem Wertverlust von 5,7 Prozent angeführt. Tata Motors (BSE: TATAMOTORS.BO - Nachrichten) sowie Mahindra & Mahindra notieren daneben mit 3 bzw. 1,5 Prozent im Minus. Banktitel weisen ebenfalls rote Vorzeichen aus. So verschlechtern sich State Bank of India (BSE: SBI.BO - Nachrichten) , HDFC Bank und ICICI Bank zwischen 1,6 und 2,1 Prozent. (23.07.2012/ac/n/m)

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