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    Börse Frankfurt am Morgen: Indizes setzen Aufwärtstrend fort

    AKTUELLER KURS

    SymbolKursVeränderung
    ADV.DE3,87-0,07
    BAYN.DE83,52-1,98
    DBK.DE35,63-1,55
    AAD.DE51,320,03
    DEX.DE37,00-0,50

    Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Standardwerte haben mehrheitlich einen positiven Start in den Donnerstaghandel erwischt. Die Stimmung am Markt ist weiterhin positiv. Die Anleger hoffen weiter auf geldpolitische Lockerungen der US-Notenbank. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) verbessert sich aktuell um 0,34 Prozent auf 6.707,39 Punkte, während der MDAX (Xetra: ^MDAXI - Nachrichten) (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um 0,50 Prozent auf 10.796,98 Stellen zulegt. Für den SDAX (Xetra: ^SDAXI - Nachrichten) (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) geht es derweil um 0,28 Prozent auf 4.946,16 Zähler nach unten. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) steigt um 0,91 Prozent auf 771,78 Punkte. Der Bund-Future (Other OTC: FRNWF.PK - Nachrichten) verliert 0,14 Prozent auf 145,14 Punkte, während sich der Euro um 0,23 Prozent auf 1,2304 US-Dollar verteuert.

    Die US-Leitindizes zeigten sich am Mittwoch von der Veröffentlichung des Beige Book unbeeindruckt und hielten ihre Zugewinne bis zum Handelsende fest. So gewann der Dow Jones (DJI: ^DJI - Nachrichten) (ISIN US2605661048/ WKN 969420) abschließend 0,81 Prozent auf 12.908,70 Zähler, während der NASDAQ Composite (Nasdaq: ^IXIC - Nachrichten) (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) ein Plus von 1,12 Prozent auf 2.942,60 Stellen zeigte. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) ging indes mit einem Zugewinn von 0,67 Prozent auf 1.372,78 Punkte aus dem Handel.

    Die Deutsche Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) will einem Medienbericht zufolge einen groß angelegten Personalabbau im Geschäftsbereich Invetmentbanking durchführen. Wie es unter Berufung auf Finanzkreise heißt, reagiert das Geldhaus damit auf den Geschäftseinbruch an den Kapitalmärkten wegen der Euro-Krise. Nachdem der ehemalige Vorstandschef des Instituts, Josef Ackermann, vor seinem Abgang im Mai dieses Jahres keine schmerzhafte Entscheidung mehr fällen wollte, müssen jetzt seine beiden Nachfolger bei der Deutschen Bank (Xetra: 514000 - Nachrichten) aktiv werden. Anshu Jain und Jürgen Fitschen wollen laut dem Bericht in den nächsten Wochen gut 1.000 Stellen im Investmentbanking abbauen. Die Papiere der Bank fallen daraufhin um 1 Prozent. Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) will derweil einem Medienbericht zufolge Arzneimitteltests am Menschen der klinischen Phase I an Dienstleister auslagern und verhandelt in diesem Zusammenhang mit externen Partnern. Die Aktie des Pharmakonzerns verteuert sich um 0,8 Prozent. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich zur Stunde die Anteilsscheine von HeidelbergCement (Other OTC: HLBZF.PK - Nachrichten) mit einem Aufschlag von 2,3 Prozent wieder. Am unteren Ende geben E.ON um 1,3 Prozent nach. RWE (Other OTC: RWNFF.PK - Nachrichten) verzeichnen mit einem Minus von 1 Prozent ebenfalls deutliche Abschläge.

    Im TecDAX verbessern sich ADVA (ISIN DE0005103006/ WKN 510300) als Spitzenreiter um 4,6 Prozent. Der Netzwerkspezialist konnte Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal kräftig steigern. Hoch im Kurs stehen ferner auch Nordex und SINGULUS (Xetra: 723890 - Nachrichten) mit Zugewinnen von mehr als 2 Prozent. Am Indexende verbilligen sich Gigaset um 1 Prozent.

    Für eine Enttäuschung sorgte bereits gestern der Reifenhändler Delticom (ISIN DE0005146807/ WKN 514680). So waren Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr rückläufig und lagen unter Plan. Zudem wurde die Gesamtjahresprognose angepasst. So ist das Sommerreifengeschäft nach einem wetterbedingt schwachen Saisonauftakt auch im zweiten Quartal europaweit deutlich hinter den Erwartungen des Reifenhandels zurückgeblieben. Das Management plant nun mit einer Umsatzsteigerung von etwa 5 Prozent für das Gesamtjahr. Nur bei sehr gutem Winterwetter wird die EBIT-Marge 9 Prozent überschreiten können (Vorjahr: 11,0 Prozent). Die Papiere brechen als Schlusslicht im SDAX um 8,7 Prozent ein. Daneben geht es für die Aktie des Personal-Dienstleisters Amadeus FiRe (ISIN DE0005093108/ WKN 509310) um 0,1 Prozent nach unten. Das Unternehmen verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres einen Anstieg bei Umsatz und Gewinn. Aufgrund der aktuellen Konjunkturprognosen und der damit verbundenen Nachfragesituation nach den Dienstleistungen der Amadeus FiRe Gruppe erwartet der Vorstand auf Basis der derzeitigen Auftragslage fu?r das Geschäftsjahr 2012 ein positives, u?ber dem Branchendurchschnitt der spezialisierten Personaldienstleister liegendes Ergebnis.

    DAX (Xetra: ^GDAXI - Nachrichten) : 6.707,39 (+0,34 Prozent) MDAX: 10.796,98 (+0,50 Prozent) SDAX: 4.946,16 (-0,28 Prozent) TecDAX (EUREX: FTDX.EX - Nachrichten) : 771,78 (+0,91 Prozent) (19.07.2012/ac/n/m)

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