Nürnberg (dapd). Der Kabelspezialist Leoni hat 2011 von der starken Autokonjunktur profitiert und ein Rekordjahr hingelegt. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel auf die Höchstmarke von 3,7 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Für das laufende Jahr erwartet Leoni einen weiteren Zuwachs auf 3,8 bis 4,0 Milliarden Euro.
Auch beim Gewinn vermeldete Leoni für 2011 Rekorde. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sprang auf 237 Millionen Euro nach 131 Millionen Euro im Vorjahr. Unterm Strich blieb ein Konzerngewinn von 156 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie 2010 (damals: 67 Millionen Euro).
Leoni kündigte an, in diesem Jahr mehr als 200 Millionen Euro in neue Projekte und Märkte investieren zu wollen. "Wir bauen beispielsweise neue Fabriken in Russland, China, Ägypten und der Ukraine", sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus Probst den "Nürnberger Nachrichten" (Mittwochausgabe).
Probst betonte, dass die Euro-Krise dem Unternehmen keine großen Sorgen bereite. Griechenland werde seiner Einschätzung nach aus dem Euro aussteigen. "Danach ist das Thema gegessen", sagte Probst. Die Schutzmauern der EU für den Euro würden halten.
dapd





Bisher keine Kommentare vorhanden