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    Ausblick: Schwächere Eröffnung erwartet

    AKTUELLER KURS

    SymbolKursVeränderung
    DTE.DE9,280,03
    CBK.DE7,60-0,26
    GLE.PA30,68-0,20
    LHA.DE15,87-0,31

    Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes notierten im Donnerstaghandel kaum verändert. Die Investoren hatten dabei eine ganze Reihe von Quartalsbilanzen zu verarbeiten. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) verlor zuletzt 0,02 Prozent auf 6.964,99 Punkte. Der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) legte um 0,09 Prozent zu auf 11.064,24 Punkte. Für den SDAX (Xetra: ^SDAXI - Nachrichten) (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) ging es derweil um 0,06 Prozent nach unten auf 4.966,92 Zähler, während der TecDAX (EUREX: FTDX.EX - Nachrichten) (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um 0,08 Prozent auf 786,37 Punkte verlor.

    Asiatische und US-Börsen:

    Nachdem die US-Leitbörsen am Vortag angesichts weiterer Unsicherheiten in Zusammenhang mit der Schuldenkrise in der Euro-Zone uneinheitlich geschlossen hatten, gingen die US-Leitindizes nach ruhigem Handel auch am Donnerstag kaum verändert in den Feierabend. Gut ausgefallene Konjunkturdaten konnten die Kurse nicht entscheidend beflügeln. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) verlor 0,08 Prozent auf 13.165,19 Punkte. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) verbesserte sich dagegen um 0,25 Prozent auf 3.018,64 Zähler, während der S&P 500 (SNP: ^GSPC - Nachrichten) (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) ein marginales Plus von 0,04 Prozent auf 1.402,80 Punkte aufwies. Die Futures notieren derzeit im Minus. So tendiert der Dow Jones Future bei 13.089,00 Punkten (-49,00 Punkte), der NASDAQ Future bei 2.711,00 Punkten (-6,75 Punkte) und der S&P Future bei 1.394,70 Zählern (-5,90 Punkte).

    Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den unentschlossenen Vorgaben der US-Börsen schwächer. Nach der positiven Entwicklung des vorangegangenen Handelstages schloss der Nikkei (Osaka: ^N225 - Nachrichten) -Index heute in Tokio mit einem Minus von 0,97 Prozent bei 8.891,44 Punkten.

    In China zeigen die Aktienmärkte ebenfalls rote Vorzeichen. So steht der Hang Seng (HKSE: ^HSI - Nachrichten) derzeit mit 0,87 Prozent im Minus bei 20.093,15 Punkten, während der Shanghai Composite um 0,12 Prozent abgibt auf 2.171,46 Punkte.

    Der Markt heute:

    Der Bund Future steigt bisher um 0,36 Prozent auf 143,07 Punkte.

    Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursverlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 6.939 Punkten. Der DAX-Future (Other OTC: FRNWF.PK - Nachrichten) notiert derzeit bei 6.928,25 Zählern (-0,5 Prozent).

    In Deutschland stehen heute die Verbraucherpreise und Insolvenzen an. Ferner werden in Italien die Verbraucherpreise und in Frankreich die Industrieproduktion bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Außenhandelspreise und der Staatshaushalt gemeldet.

    Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

    Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei IVG (Xetra: 620570 - Nachrichten) , ThyssenKrupp (Xetra: 750000 - Nachrichten) , Hannover Rückversicherung, Rheinmetall (Other OTC: RNMBF.PK - Nachrichten) , Bechtle (Xetra: 515870 - Nachrichten) , Deutsche Postbank (Xetra: 800100 - Nachrichten) , Prudential (London: PRU.L - Nachrichten) und J C Penney an.

    Der deutsche Markt am Donnerstag:

    Das Verarbeitende Gewerbe konnte im Juni nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts einen unveränderten Umsatz erzielen. Gegenüber dem Vorjahresmonat blieb der Umsatz arbeitstäglich unverändert, nach einem Umsatzplus von 0,7 Prozent im Mai. Im Vergleich zum Vormonat wies der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe saison- und arbeitstäglich bereinigt ein Minus von 1,6 Prozent aus, gegenüber einer Zunahme um 0,8 Prozent im Mai 2012. Die amerikanische Ratingagentur Fitch Ratings hat am Mittwoch das Kreditrating von Deutschland mit dem Top-Rating "AAA" bekräftigt. Der Ausblick wurde mit "stabil" angegeben, womit eine Herabstufung derzeit nicht absehbar ist. Fitch Ratings begründete die Entscheidung mit der soliden makroökonomischen Situation Deutschlands. Besonders die vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote sowie die Entwicklung des BIP wurden hervorgehoben.

    Nicht gut lief es im ersten Halbjahr für die Commerzbank (EUREX: CBKF.EX - Nachrichten) (ISIN DE0008032004/ WKN 803200). So musste man für diesen Zeitraum einen Gewinnrückgang ausweisen. Das operative Ergebnis war ebenfalls rückläufig. Der Rückgang war insbesondere dem rückläufigen Marktzinsniveau und der weiter zunehmenden Kundenzurückhaltung geschuldet. Für das zweite Halbjahr äußerte sich die Commerzbank (Other OTC: CRZBF.PK - Nachrichten) eher zurückhaltend, zumal man keine kurzfristige Stabilisierung des Marktumfelds erwartet. So rechnet man damit, dass das Konzernergebnis im zweiten Halbjahr unter dem der ersten sechs Monate liegen wird. Die Aktie verschlechterte sich um 4,2 Prozent und trug damit die rote Laterne im DAX (Xetra: ^GDAXI - Nachrichten) . Vorne legten Infineon (Xetra: 623100 - Nachrichten) und METRO (Other OTC: MTAGF.PK - Nachrichten) um 2,9 Prozent bzw. 2,0 Prozent zu. Von Interesse waren gestern ferner die Quartalszahlen der Deutschen Telekom (Xetra: 555750 - Nachrichten) (ISIN DE0005557508/ WKN 555750). Der Telekommunikationskonzern wies im zweiten Quartal einen Gewinnanstieg aus. Auf bereinigter Basis war der Gewinn aber rückläufig. Der Umsatz lag leicht unter Vorjahresniveau. Im Europa-Geschäft hatte die Deutsche Telekom unter dem wachsenden Wettbewerbsdruck und der schwierigen konjunkturellen Gesamtsituation zu leiden und musste beim bereinigten EBITDA einen Rückgang hinnehmen. Ferner bekräftigte man die Jahresprognose. Das Papier fiel um 2,0 Prozent. Deutsche Lufthansa (Xetra: 823212 - Nachrichten) (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) flogen schließlich mit einem Abschlag von 0,7 Prozent hinterher. Die Airline verzeichnete im Juli einen Anstieg bei der Zahl der beförderten Passagiere.

    Wichtige Meldungen:

    Die Société Générale S.A. (ISIN FR0000130809/ WKN 873403), eine der größten Bankgesellschaften in Frankreich, trennt sich von ihrer amerikanischen Vermögensverwaltungstochter TCW.

    Der amerikanische Grafikchip-Hersteller NVIDIA Corp. (ISIN US67066G1040/ WKN 918422) hat im ersten Quartal einen Gewinnrückgang verzeichnet. Die Erwartungen wurden jedoch auf bereinigter Basis übertroffen. Zudem wurde ein starker Umsatzausblick auf das laufende Quartal gegeben. (10.08.2012/ac/n/m)

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