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    Ausblick: Schwächere Eröffnung erwartet

    AKTUELLER KURS

    SymbolKursVeränderung
    TKA.DE15,640,40
    BAYN.DE85,500,85
    LIN.DE153,350,35
    LHA.DE16,480,25
    DPW.DE20,600,37

    Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Aktien haben am Dienstag ihre Gewinne vom Vormittag im Tagesverlauf weitestgehend gehalten und gestern mit deutlichen Gewinnen geschlossen. Dabei wirkten sich positive Konjunkturdaten aus Europa stützend aus. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) gewann 0,79 Prozent auf 6.438,33 Punkte, während der MDAX (Xetra: ^MDAXI - Nachrichten) (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) 1,35 Prozent auf 10.565,23 Punkte vorrückte. Der SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) notierte 0,38 Prozent höher bei 4.852,61 Stellen. Daneben gewann der TecDAX (EUREX: FTDX.EX - Nachrichten) (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) 0,96 Prozent auf 760,16 Punkte.

    Asiatische und US-Börsen:

    Die US-Leitindizes mussten am Dienstag mit deutlichen Abschlägen aus dem Handel gehen. Nach dem Beginn der Berichtssaison profitierten die Märkte kurzzeitig von Hoffnungen bezüglich einer Stabilisierung der Eurozone. Am Vortag nach Börsenschluss konnte der Aluminiumhersteller Alcoa sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis Kennzahlen oberhalb der Marktschätzungen veröffentlichen. Enttäuschende Meldungen kamen indes vom Chip-Sektor. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) verlor am Ende 0,65 Prozent auf 12.653,12 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentierte sich mit einem Minus von 1,00 Prozent bei 2.902,33 Zählern, während der S&P 500 (SNP: ^GSPC - Nachrichten) (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) einen Abschlag von 0,81 Prozent auf 1.341,47 Punkte zeigte. Die Futures notieren derzeit uneinheitlich. So tendiert der Dow Jones Future bei 12.583,00 Punkten (-2,00 Punkte), der NASDAQ Future bei 2.581,50 Punkten (+3,50 Punkte) und der S&P Future bei 1.336,90 Zählern (+1,40 Punkte).

    Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den schlechten Vorgaben der US-Börsen mehrheitlich schwächer. Nach der negativen Entwicklung des vorangegangenen Handelstages schloss der Nikkei (Osaka: ^N225 - Nachrichten) -Index heute in Tokio mit einem Minus von 0,08 Prozent bei 8.851,00 Punkten.

    In China zeigen die Aktienmärkte unterschiedliche Vorzeichen. So steht der Hang Seng (HKSE: ^HSI - Nachrichten) derzeit mit 0,30 Prozent im Minus bei 19.338,31 Punkten, während der Shanghai Composite um 0,15 Prozent anzieht auf 2.167,74 Punkte.

    Der Markt heute:

    Der Bund Future steigt bisher um 0,03 Prozent auf 144,16 Punkte.

    Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursverlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 6.417 Punkten. Der DAX-Future (Other OTC: FRNWF.PK - Nachrichten) notiert derzeit bei 6.416,25 Zählern (-0,5 Prozent).

    In Deutschland stehen heute die Verbraucherpreise an. Ferner wird in Frankreich die Leistungsbilanz bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Hypothekenanträge, Handelsbilanz, Lagerbestände und Umsätze im Großhandel, der Ölmarktbericht und das FOMC Sitzungsprotokoll gemeldet.

    Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

    Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei ADTRAN (NasdaqGS: ADTN - Nachrichten) , Marriott International und Texas Industries (NYSE: TXI - Nachrichten) an.

    Der deutsche Markt am Dienstag:

    Im DAX schlossen ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) mit einem Kursgewinn von 4,0 Prozent an erster Stelle im DAX (Xetra: ^GDAXI - Nachrichten) . In der Spitzengruppe folgte die Vorzugsaktie von Volkswagen (Xetra: 766400 - Nachrichten) (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) mit +1,8 Prozent. Der Automobilkonzern gab gestern bekannt, dass Volkswagen Pkw seinen Absatz per Juni deutlich gesteigert hat. So hat die Marke Volkswagen Pkw im ersten Halbjahr weltweit 2,79 Millionen Fahrzeuge (+10,2 Prozent) an Kunden übergeben. Titel der Deutschen Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) rückten 1,7 Prozent vor. Der Brief- und Logistikkonzern baut seine Marktposition im Bereich Online-Marketing durch die Übernahme der intelliAd Media GmbH weiter aus. Die Aktie der Deutschen Lufthansa (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) schloss 1,6 Prozent über der Vortageslinie. Für den Monat Juni wurde ein Plus von 5,4 Prozent auf 6,980 Millionen Fluggäste ausgewiesen. Der Sitzladefaktor erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 0,5 Prozentpunkte auf 81,5 Prozent. Bayer-Aktien (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) schlossen 0,5 Prozent teurer. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat im Zulassungsverfahren für den oralen Gerinnungshemmer Xarelto (Rivaroxaban) zur Behandlung tiefer Venenthrombosen oder Lungenembolien sowie zur Sekundärprävention wiederkehrender venöser Thromboembolien (VTE) den Status der vorrangigen Prüfung (Priority Review) gewährt.

    Für Linde (ISIN DE0006483001/ WKN 648300) ging es demgegenüber 0,9 Prozent bergab. Die angekündigte Kapitalerhöhung wurde mittels eines beschleunigten Platzierungsverfahrens (Accelerated Bookbuilding) erfolgreich abgeschlossen. Deutsche Bank (Xetra: 514000 - Nachrichten) -Aktien bildeten mit einem Minus von 1,2 Prozent das Schlusslicht.

    Wichtige Meldungen:

    Die Bundesregierung hat sich am Dienstagabend zuversichtlich über das Ergebnis der Verhandlungen vor dem Bundesverfassungsgericht zu den Anträgen auf Erlass einstweiliger Anordnungen wegen der Gesetze zum ESM-Vertrag, zum Fiskalpakt und zur Änderung des Art (München: A0DKUE - Nachrichten) . 136 AEUV geäußert. Das Bundesverfassungsgericht hatte den gesamten Dienstag über die Anträge verhandelt und am Abend die Sitzung ohne Ergebnis beendet.

    Der US-Einzelhandelskonzern J. C. Penney Co. Inc. (JCPenney) (ISIN US7081601061/ WKN 851991) hat am Dienstag Details zur weiteren Reorganisation und zum Stellenabbau in der Konzernzentrale im texanischen Plano bekannt gegeben.

    Die Fluggesellschaft Air Berlin plc (ISIN GB00B128C026/ WKN AB1000) hat am Dienstag eine deutliche Reduzierung im Winterflugplan angekündigt. Die im SDAX (Xetra: ^SDAXI - Nachrichten) notierte Fluggesellschaft streicht dabei Strecken aus dem Winterflugplan, die aufgrund geringerer Auslastung unrentabel sind. (11.07.2012/ac/n/m)

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