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    AstraZeneca muss noch mehr sparen

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    London (BoerseGo.de) – Der zweitgrößte britische Pharmakonzern AstraZeneca hat im Schlussquartal 2011 einen leichten Ergebnisrückgang verzeichnet. Das operative Ergebnis sank von 2,41 Milliarden US-Dollar auf 2,17 Milliarden Dollar. Der Periodenüberschuss ging von 1,63 Milliarden auf 1,49 Milliarden Dollar zurück, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Umsatz stieg unterdessen geringfügig von 8,62 Milliarden auf 8,66 Milliarden Dollar an.

    Grund hierfür war vor allem der Umsatzeinbruch bei dem wichtigen Magenmedikament Nexium. Im Berichtszeitraum ging der Umsatz des Mittels um 13 Prozent auf 1,07 Milliarden Dollar zurück. Schuld daran sind die günstigeren Generika-Konkurrenten. Insgesamt kosteten die Generika-Produkte den Konzern im Gesamtjahr 2011 fast 2 Milliarden Dollar Umsatz, hieß es in der Pressemitteilung.

    Erneut massive Stellenstreichungen im Jahr 2012 geplant

    Aufgrund dieser Bedrohung durch Nachahmerprodukte sowie staatlicher Sparprogramme will AstraZeneca ein neues Restrukturierungsprogramm aufsetzen. Das soll ab 2014 zusätzlich 1,6 Milliarden Dollar einsparen. Im Rahmen des Sparprogramms sollen weitere 7.300 Mitarbeiter ihre Arbeit verlieren. In den vergangenen Jahren hat AstraZeneca bereits rund 20.000 Stellen abgebaut.

    2011 kletterte der Umsatz von 33,3 Milliarden auf 33,6 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis stieg von 11,5 Milliarden auf 12,8 Milliarden Dollar. Der Überschuss kletterte von 8,1 Milliarden auf 10,0 Milliarden Dollar.

    Umsatzrückgang erwartet – Dividende soll um 10% steigen

    Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Konzernchef David Brennan einen Umsatzrückgang zu konstanten Wechselkursen im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Zudem soll in diesem Jahr ein weiteres Aktienrückkaufprogramm im Wert von 4,5 Milliarden Dollar durchgeführt werden. Die Dividende soll unterdessen um 10 Prozent auf 2,80 Dollar je Titel steigen.

     

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