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    Argentinien erringt kleinen Erfolg im Rechtsstreit mit Hedgefonds

    Buenos Aires/New York (BoerseGo.de) – In dem Rechtsstreit zwischen Argentinien und dem US-Hedgefonds NML Capital konnte Buenos Aires einen kleinen Erfolg verbuchen. Ein Gerichtsurteil in den USA, welches für das lateinamerikanische Land den Staatsbankrott bedeuten könnte, wurde von einem Berufungsgericht in New York am Vortag vorerst ausgesetzt.

    Zuvor verpflichtete ein Gericht das Land in einem Urteil in der Vorwoche zu einer Zahlung von Altschulden in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar an den Hedgefonds eine Tochter von Elliott Associates des New Yorker Hedgefonds-Milliardärs Paul Singer. Singer hatte während der Argentinienkrise vor über zehn Jahren Staatsanleihen des Landes zum Schnäppchenpreis aufgekauft. An den Umschuldungsverhandlungen der Jahre 2005 und 2010 und einem Forderungsverzicht der durchgeführt wurde um das angeschlagene Land zu entlasten und wieder auf die Beine zu bringen beteiligte sich der Hedgefonds nicht. Daher klagte NML Capital auf die volle Rückzahlung der Staatspapiere zum ursprünglichen Nominalwert.

    Das Urteil hatte auch festlegt dass kein anderer US-Gläubiger des Landes bedient werden darf, solange nicht auch NML Capital ausbezahlt wird. Das Urteil galt auch für alle US-Banken die mit Argentinien im Geschäftsverkehr stehen. Daher ist die Lage für Argentinien in dem Fall kritisch. Für den 27. Februar ist nun aber ein mündlicher Verhandlungstermin vor dem Berufungsgericht angesetzt.

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