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    Arbeitnehmer erwartet Entlastung bei den Krankenkassenbeiträgen

    Geht es nach dem Willen der Koalition, dürfen sich Arbeitnehmer im Jahr 2012 darüber freuen, weniger Sozialbeiträge zahlen zu müssen. Vorausgesetzt, die Situation auf dem Arbeitsmarkt verlaufe weiterhin so positiv, sollen demnach die =Beiträge für Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung= um bis zu einem Prozentpunkt gesenkt werden. Da im Schnitt ca. 20 Prozent des Bruttoeinkommens für Kosten für die Sozialversicherung aufgewendet werden muss, würde diese Ersparnis den finanziellen Spielraum des Durchschnittsverdieners erhöhen und somit die Kaufkraft stärken. Der Beitrag für gesetzliche Krankenkassen beträgt ca. 15,5 Prozent.

    Verschiedene Arten der Krankenversicherung

    Privat Versicherte haben im Gegensatz zu gesetzlich Versicherten die Möglichkeit, aus diversen Paketen zu wählen, die mehr oder weniger umfangreiche Leistungen anbieten. Je nach Umfang der Leistung wird somit unterschieden in =Vollversicherung, Teilversicherung und Zusatzversicherung=. Die Zusatzversicherung kann obendrein zur gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen werden und versichert gegen eventuelle zusätzliche Risiken. Während bei der Vollversicherung alle anfallenden Kosten komplett übernommen werden, sichert die Teilversicherung einen Teil der Krankheits- und Behandlungskosten ab. Dieser Teil kann allerdings unterschiedlich hoch ausfallen, wobei die Unterschiede von Anbieter zu Anbieter teils gravierend groß sind. Es lohnt sich deshalb, vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung unbedingt jede in Frage kommende private Krankenversicherung auf impuls24.de zu vergleichen. Bei letzterem handelt es sich um eine unabhängige Webseite, die diverse private Krankenversicherungen einander gegenüberstellt und nach diversen Kriterien vergleicht. Somit kann man detailliert herausfinden, welche Bereiche von welcher Krankenversicherung am besten abgedeckt sind.

    Klinikempfehlungen durch die Kassen?

    Spielt man mit dem Gedanken, eine private Krankenversicherung abzuschließen, so sollte man sich der Aufnahmebedingungen bewusst sein, die ebenfalls bei jeder Versicherung anders aussehen können. Grundvoraussetzung ist aber stets, dass keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse besteht, was beispielsweise für Selbständige, Beamte und Freiberufler gilt. Doch unabhängig, ob man gesetzlich oder privat versichert ist: In Zukunft könnten die Kassen bei notwendigen Krankenhausaufenthalten Empfehlungen aussprechen, die dem Patienten bei Annahme der Empfehlung bares Geld sparen könnten, nämlich bis zu zehn Euro täglich, was den Kosten für eine Zuzahlung entspricht. Was sich positiv anhört, offenbart beim genaueren Hinsehen das Risiko, dass die Krankenkassen erhöhten =Druck auf Krankenhäuser= ausüben könnten bzw. deren Preise drücken könnten.

    Bislang handelt es sich bloß um einen Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums, auf den die Krankenhäuser wie erwartet empört reagierten. Doch es bleibt abzuwarten, ob und wieweit der Vorschlag doch Realität werden könnte.

    Informationen: Impuls24


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