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    Apple: Ernüchterung nach schwächeren iPhone-Verkaufszahlen

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    Cupertino (BoerseGo.de) – Das wertvollste Unternehmen der Welt hat nach zwei außergewöhnlichen Quartalen ein etwas bescheideneres Wachstum hingelegt und die Erwartungen der Analysten verfehlt. Trotz eines Gewinnanstiegs von über 20 Prozent im dritten Quartal auf 9,32 Dollar je Aktie blieb der Überschuss 1,06 Dollar hinter den Konsensschätzungen der Analysten zurück. Der Umsatz kletterte gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 22,6 Prozent auf 35,02 Milliarden Dollar, was ebenfalls unter den Analystenschätzungen von 37,35 Milliarden Dollar liegt. Die Bruttogewinnmarge lag mit 42,8 Prozent unter den erwarteten 43,8 Prozent.

    Es ist erst das zweite Mal in der Geschichte des Unternehmens, dass die Hightech-Schmiede die Erwartungen der Analysten verfehlt hat. Nicht ganz überraschend schwächelten die Absatzzahlen des Verkaufsschlagers iPhone 4, da Anleger im Herbst die Vorstellung des neuen iPhone 5 erwarten. Im zweiten Quartal verkaufte Apple 26 Millionen iPhones, Analysten sind von Verkaufszahlen von etwa 29 Millionen Einheiten ausgegangen. Weiter sind im dritten Quartal insgesamt 17 Millionen iPad-Tablet-Computers über den Ladentisch gegangen und damit eine Million mehr als von den Analysten erwartet. Die Verkaufszahlen der Mac-Rechner lagen mit 4,0 Millionen unter den von Experten erwarteten 4,5 Millionen Einheiten. Das internationale Geschäft machte 62 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

    Für das aktuelle vierte Quartal stellen die Kalifornier einen Gewinn von 7,65 Dollar und einen Umsatz von 34 Milliarden Dollar in Aussicht. Die Prognose liegt deutlich unter den aktuellen Konsensschätzungen der Analysten von einem Gewinn von 10,23 Dollar je Aktie und einem Umsatz von 37,94 Milliarden Dollar. Die Aktie hat seit Jahresbeginn bereits um 48 Prozent zugelegt, allerdings nur 7 Prozent seit dem letzten Quartalsbericht.

    Die Aktie verliert nachbörslich aktuell 4,9 Prozent auf 571,99 Dollar.

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