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    Angeklagter Ex-UBS-Händler spricht vor Gericht von Kontrollverlust

    London (dapd). Der angeklagte Ex-Makler der Schweizer Bank UBS, Kweku Adoboli, hat den auf ihn ausgeübten Erfolgsdruck für den Verlust von 2,3 Milliarden Dollar verantwortlich gemacht. Durch den anhaltenden Druck, Profite erzielen zu müssen, habe er die Kontrolle verloren, erklärte Adoboli am Dienstag vor einem Londoner Gericht. Dabei hätten die Manager sehr wohl gewusst, was er getan habe, ihn jedoch dazu gedrängt, die "Grenzen zu überschreiten". Als seine konservativere Herangehensweise ans Handeln von einem Kollegen in einer internen Email verspottet worden sei, habe er sich unter Druck gefühlt, eine optimistischere Haltung anzunehmen.

    Die Staatsanwaltschaft wirft Adoboli Betrug vor: Er habe Kunden erfunden und Sicherheitsrichtlinien gegen hochriskantes Handeln gebrochen, um für UBS Geld zu verdienen und seinen Bonus zu erhöhen. Er weist die Vorwürfe zurück.

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