New York (BoerseGo.de) – Der US-Kreditkartenkonzern American Express hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres einen Gewinn leicht über dem Niveau der Erwartungen geliefert. Mit einem Überschuss von bereinigt 1,09 US-Dollar je Aktie fiel der Gewinn 3 Cent besser als von den Analysten erwartet aus.
Zugleich blieb der Gewinn gegenüber dem dritten Quartal konstant. An der Wall Street hatte man mit einem Gewinn je Aktie von 1,06 US-Dollar gerechnet. Für den Vorjahreszeitraum lag der Gewinn bei 1,2 Milliarden US-Dollar oder 1,01 US-Dollar pro Aktie.
Unbereinigt fiel nur ein Gewinn von 637 Millionen US-Dollar oder 0,56 US-Dollar je Aktie an, was an Restrukturierungskosten und anderen Einmaleffekten lag. Der Umsatz lag bei 8,1 Milliarden US-Dollar, was exakt auf dem Niveau der Konsensschätzungen der Analysten lag. Gegenüber dem Vorjahresquartal stellte sich somit ein Anstieg um 5 Prozent ein.
American Express teilte mit, insgesamt 5.400 Stellen im Konzern streichen zu wollen, was den Personalbestand um 8,5 Prozent senken würde. Insbesonders Beschäftigte, die Geschäfte im Bereich Reisen betreuen, sind betroffen, da nach Angaben von American Express immer mehr Transaktionen online abgewickelt werden. Derzeit hat der Konzern 63.500 Mitarbeiter. Bis Ende 2013 sollen davon 4 bis 6 Prozent ihren Arbeitsplatz verlieren.
Die Aktie gewinnt nachbörslich um 0,8 Prozent auf 61,27 US-Dollar.







