New York (BoerseGo.de) - Die japanische Nachfrage nach Aluminium wird sich Informationen des japanischen Aluminium-Verbands zufolge im laufenden Jahr nicht nennenswert erholen. Shunichi Shiraishi, Vertreter des Verbands, hatte zuletzt noch ein Nachfragewachstum von 2,8 Prozent für das laufende Jahr prognostiziert, berichtet Bloomberg.
Im letzten Jahr war die Nachfrage um 2 Millionen Tonnen gesunken. Japans Exporte von Aluminium-Produkten sanken in den ersten vier Monaten dieses Jahres um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die europäische Schuldenkrise war dabei einer der Hauptgründe.
"Die japanische Aluminium-Nachfrage leidet unter der Vertiefung der Schuldenkrise in Europa und der Verlangsamung der chinesischen Wirtschaftsaktivität. Ende des Jahres laufen auch die Wiederaufbaueffekte nach der Naturkatastrophe im letzten Jahr aus“, erklärte Takaki Shigemoto, Analyst bei JSC Corp.

