Die Aktienmärkte in Japan haben am Freitag nach dem Ausverkauf vom Vortag wieder Boden gut gemacht. Der Nikkei gewann zeitweise mehr als zwei Prozent und lag nachmittags knapp ein Prozent im Plus - bei 14.600 Punkten. Der breiter gefasste Topix legte 2,6 Prozent auf 1218 Punkte zu.
Am Donnerstag hatten enttäuschende Industriedaten aus China einen Kursrutsch ausgelöst. Der Nikkei-Index war so stark eingebrochen wie seit der Atomkatastrophe von Fukushima nicht mehr. Dennoch hat der Index in diesem Monat über sieben Prozent zugelegt und ist auf bestem Weg (Other OTC: WEGZY - Nachrichten) , den zehnten Monat in Folge ein Plus zu verzeichnen.
Es wäre die längste Gewinnstrecke seit 1972. "Das zeigt die Stärke und Robustheit des Marktes", sagte ein Analyst. "Es gibt keine Panik."
"Ein breit angelegter Ausverkauf ist eigentlich sehr gesund", sagte Jesper Koll von JP Morgan Chase (Other OTC: JFTTL - Nachrichten) im Interview mit Bloomberg TV. "Nach sechs Monaten Rally wurde die Marktführerschaft von globalen Börsianern beherrscht. Keine Frage: Der Markt war sehr, sehr überkauft."
Zu den gefragtesten Bereichen gehörten Finanz- und Exportaktien. Mitsubishi UFJ Financial Group legte 1,7 Prozent zu und Nomura 1,5 Prozent. Noch stärker nach oben ging es für Honda, die sich um gut drei Prozent verteuerten. Toyota waren die am zweitstärksten gehandelten Anteilsscheine. Sie gewannen gut zwei Prozent.





