New York (BoerseGo.de) – Einem Bericht von MarketWatch zufolge sollte sich das Aktienjahr 2013 gut entwickeln. Als Begründung für die Aussage wurde die sogenannte 5-Tage-Regel angeführt. Sofern die ersten fünf Handelstage eines Jahres am US-Aktienmarkt einen Kursgewinn bringen, was bis Dienstag beim Dow Jones Industrial Average, dem S&P 500 und dem Nasdaq Composite der Fall war, so folgen für den Rest des Jahres meistens weitere Gewinne.
Wenn die Märkte die ersten fünf Tage des Jahres insgesamt gestiegen sind, so folgten in 85 Prozent der Fälle dann im Jahresverlauf Entwicklungen mit der gleichen Tendenz, d.h. die Aktienmärkte schlossen insgesamt im Gewinn. Die 5-Tage-Regel enthält jedoch keine Information darüber, was während des Jahres passiert und ist eher als grundsätzliche Regel für strategische Überlegungen zu betrachten.
2013 ist in den USA ein Nachwahljahr, welches oft eher schwächer verläuft. In den letzten 15 Nachwahljahren ging es an den US-Börsen nur sechs Mal aufwärts. Diese sechs Mal zeigten sich in den Jahren 1961, 1965, 1989, 1997 und 2009 jedoch durchschnittliche Gewinne von 22,8 Prozent, so dass die Entwicklung insgesamt recht uneinheitlich war. Im Jahr 1973 tat sich wegen der Ölkrise dagegen kaum etwas.

