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    Absatzwachstum bei deutschen Premium-Automarken gebremst

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    München (dapd). Das zuletzt kräftige Absatzwachstum der deutschen Premium-Automarken weist zu Jahresbeginn teils deutliche Bremsspuren auf. BMW (Xetra: 519000 - Nachrichten) , Audi (Xetra: 675700 - Nachrichten) und Mercedes (Xetra: 710000 - Nachrichten) -Benz konnten im Januar zwar weiter zulegen, an ihre Wachstumsraten des vergangenen Jahres kamen sie aber nicht heran. Besonders deutlich fiel der Unterschied bei den erfolgsverwöhnten Ingolstädtern aus.

    Audi hatte 2011 noch fast 20 Prozent zugelegt, meldete am Donnerstag aber nur noch ein Absatzplus von 0,8 Prozent für Januar. Die BMW-Group verzeichnete mit 6,6 Prozent zwar den größten Zuwachs unter den drei Unternehmen, im vergangenen Jahr war es mit einem Plus von gut 14 Prozent aber noch schneller nach oben gegangen. Und auch Mercedes-Benz Cars reichte mit einem Zuwachs von 5,8 Prozent im Januar nicht an die 8,0 Prozent des Gesamtjahres 2011 heran.

    Bei BMW und Audi bremsten jeweils Modellwechsel bei den volumenstarken Baureihen 3er und A4 die Absätze im Januar. Bei Mercedes waren in China einige Baureihen nur eingeschränkt verfügbar.

    Auch die Aussagen zum erwarteten Absatz im Gesamtjahr 2012 sind eher zurückhaltend. Bei Mercedes hieß es, man wolle das Vorjahr übertreffen. BMW kündigte Wachstum an, das sich im zweiten Halbjahr beschleunigen werde. Audi erklärte, man wolle schneller als der weltweite Pkw-Markt wachsen - also mehr als vier Prozent.

    Bei den absoluten Absatzzahlen lag im Januar die BMW-Group mit 112.163 Autos vor Audi mit 96.100 und Mercedes-Benz Cars mit 94.526. Zieht man nur die Kernmarken heran, lagen BMW und Audi mit gut 96.000 Fahrzeugen praktisch gleichauf. Mercedes kam auf knapp 87.000 Verkäufe.

    dapd

     

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