New York (Xetra: A0DKRK - Nachrichten) (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten US-Indizes notierten am Donnerstag den ganzen Tag über mit positiven Vorzeichen. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) zeigte eine Verbesserung um 1,66 Prozent auf 11.433,18 Punkte. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) legte 1,34 Prozent auf 2.607,07 Punkte zu, während der S&P 500 (SNP: ^GSPC - Nachrichten) (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) mit einem Plus von 1,72 Prozent auf 1.209,11 Punkte aus dem Handel ging.
Begonnen hatte der Handelstag mit der Veröffentlichung vieler Konjunkturdaten. Der Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia konnte im September 2011 eine deutliche Verbesserung von -30,7 Punkten im Vormonat auf nun -17,5 Punkte verzeichnen. Für eine Enttäuschung sorgten hingegen die Arbeitsmarktdaten, sie sich laut US-Arbeitsministerium in der Woche zum 10. September 2011 um 11.000 auf 428.000 verschlechtert hatten. Unterdessen kletterte der US-Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent, während er im Juli um 0,5 Prozent gestiegen war. Ferner ermittelte die Federal Reserve Bank of New York für September 2011 eine Verschlechterung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So verringerte sich der Empire State Manufacturing Index auf -8,8 Punkte. Daneben ging das US-Leistungsbilanzdefizit im zweiten Quartal 2011 auf 118,0 Mrd. Dollar zurück. Schließlich teilte die U.S. Federal Reserve Bank mit, dass die US-Industrieproduktion im August leicht gestiegen ist. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,2 Prozent über seinem Vormonatsniveau, während er im Juli um 0,9 Prozent angezogen hatte.
Für den Internet-Konzern Yahoo! Inc. (ISIN US9843321061/ WKN 900103) interessieren sich offenbar verschiedene, mögliche Käufer. Das "Wall Street Journal" berichtet am Donnerstag in seiner Online-Ausgabe, dass verschiede Kaufinteressenten auf Yahoo (NasdaqGS: YHOO - Nachrichten) ! zugekommen sind. Diese sollen Interesse sowohl an Teilen des Unternehmens als auch am gesamten Konzern signalisiert haben. Einer der Interessenten sei die Private-Equity-Gesellschaft Silver Lake Partners. Infolge dieser Spekulationen gewann das Yahoo!-Papier abschließend 2,3 Prozent hinzu.
Der US-Online-Verleiher für DVDs Netflix (ISIN US64110L1061/ WKN 552484) hat heute zwar seine Prognose für das dritte Quartal bestätigt, geht jedoch bei den Nutzerzahlen im Inlandsgeschäft von einer leicht schwächeren Entwicklung aus. Die Aktie brach daraufhin um 18,9 Prozent ein.
Der Möbelhändler Pier 1 Imports (ISIN US7202791080/ WKN 864967) gab heute seine Ergebnisse des zweiten Quartal bekannt. Dabei lag der Umsatz mit 339,6 Mio. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 309,9 Mio. US-Dollar. Unter dem Strich wurde beim Nettogewinn ein Anstieg auf 16,6 Mio. US-Dollar bzw. 14 Cents je Aktie ausgewiesen, nach 14,4 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Bei den vergleichbaren Umsatzerlösen bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, wurde ein Anstieg um 10,8 Prozent ausgewiesen. Der Titel gab bis Handelsende 2,1 Prozent nach.
Nucor (Düsseldorf: NUO.DU - Nachrichten) (ISIN US6703461052/ WKN 851918) hat seine Gewinnprognose für das dritte Quartal konkretisiert. Demnach erwartet der Stahlproduzent für das dritte Quartal einen Gewinn im Bereich von 45 bis 55 Cents je Aktie, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Gewinn von 7 Cents je Aktie ausgewiesen hatte. Gegenüber dem im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres ausgewiesenen Gewinn von 94 Cents je Aktie entspricht die Schätzung für das dritte Quartal 2011 einem Rückgang um 40 bis 50 Prozent. Die aktuelle Schätzung für das dritte Quartal beinhaltet dabei Einmalbelastungen aus Lagerbestandsveränderungen in Höhe von 6 Cents je Aktie. Der Anteilsschein legte 2,8 Prozent zu.
Allstate (Hamburg: ALS.HM - Nachrichten) (ISIN US0200021014/ WKN 886429) hat heute seine Schätzungen in Zusammenhang mit der Schadensbelastung aus Naturkatastrophen konkretisiert. Demnach erwartet der Versicherungskonzern in Zusammenhang mit Naturkatastrophen im Monat August eine Schadensbelastung in Höhe von 735 Mio. US-Dollar vor Steuern. Dabei beinhaltet dieser Zeitraum unter anderem die Auswirkungen des Hurrikans "Irene". Hier geht der Konzern allein von einer Belastung von 500 Mio. US-Dollar vor Steuern aus. Die Papiere notierten abschließend mit einem Plus von 0,8 Prozent. (15.09.2011/ac/n/m)



