New York (Frankfurt: A0DKRK - Nachrichten) (aktiencheck.de AG) - Nach anfänglicher Schwäche liegen die US-Börsen im frühen Handel leicht im grünen Bereich. Die Stimmung an den Märkten ist angesichts der europäischen Schuldenkrise noch immer gedrückt. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewinnt 0,06 Prozent auf 12.085,91 Punkte, während der NASDAQ Composite (Nasdaq: ^IXIC - Nachrichten) (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um 0,20 Prozent auf 2.662,42 Punkte vorrückt. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) gewinnt 0,11 Prozent auf 1.253,18 Punkte.
Der Anstieg des Einzelhandelsumsatzes in den USA hat sich im Oktober 2011 mit abgebremstem Tempo fortgesetzt. So stiegen die Umsatzerlöse um 0,5 Prozent, während sie im September um 1,1 Prozent geklettert waren. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Zuwachs um 0,4 Prozent prognostiziert. Die amerikanischen Erzeugerpreise haben im Oktober 2011 um 0,3 Prozent nachgegeben. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise blieben die Preise in der Kernrate unverändert. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Preisrückgang von 0,2 Prozent bzw. eine Steigerung um 0,1 Prozent prognostiziert. Daneben ermittelte die Federal Reserve Bank of New York für November (Stuttgart: A0Z24E - Nachrichten) 2011 erneut eine Verbesserung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So stieg der Empire State Manufacturing Index auf +0,6 Punkte, während Volkswirte mit einem Wert von -0,8 Zählern gerechnet hatten. Schließlich haben sich die amerikanischen Erzeugerpreise im Oktober 2011 reduziert, wie das US-Arbeitsministerium heute mitteilte.
Gestern Abend hat die Ratingagentur Moody's Investors Service ihre Bonitätseinschätzung für Lowe's (ISIN US5486611073/ WKN 859545) um zwei Stufen abgesenkt. Die Aktie der zweitgrößten Baumarktkette in den USA verliert 0,1 Prozent.
Titel von Wal-Mart Stores (ISIN US9311421039/ WKN 860853) geben im frühen Handel 2,3 Prozent ab. Der größte Einzelhändler der Welt hat im dritten Quartal aufgrund eines einmaligen Steuerertrags im Vorjahr einen etwas geringeren Gewinn erzielt. Die Erwartungen wurden verfehlt. Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn belief sich demnach auf 3,34 Mrd. US-Dollar bzw. 96 Cents pro Aktie, nach 3,44 Mrd. US-Dollar bzw. 95 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Gesamtumsatz nahm im Berichtszeitraum dagegen um 8,1 Prozent auf 110,23 Mrd. US-Dollar zu. Dabei profitierte der Konzern von einer starken Entwicklung der vergleichbaren Umsätze, sowohl bei Walmart U.S. als auch bei Sam (Euronext: SAMP.NX - Nachrichten) `s Club.
Für Anteile von Home Depot (NYSE: HD - Nachrichten) (ISIN US4370761029/ WKN 866953) geht es daneben 0,7 Prozent aufwärts. Die weltgrößte Baumarktkette hat den Umsatz im dritten Quartal um solide 12 Prozent auf 17,33 Mrd. US-Dollar gesteigert. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Der Nettogewinn belief sich auf 934 Mio. US-Dollar bzw. 60 Cents pro Aktie, nach 834 Mio. US-Dollar bzw. 51 Cents pro Aktie im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 58 Cents je Aktie und einem Umsatz von 17,11 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Zudem hat der Konzern seine Jahresergebnisprognose erhöht.
Deutlich abwärts geht es hingegen für Meritor (ISIN US59001K1007/ WKN A1JFWH), deren Aktien 10,5 Prozent einbrechen. Der Automobilzulieferer meldete für das dritte Quartal einen Umsatz von 1,22 Mrd. US-Dollar, welcher über dem Vorjahreswert von 941 Mio. US-Dollar lag. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 31 Mio. US-Dollar bzw. 32 Cents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 2 Mio. US-Dollar bzw. 2 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor ein EPS von 25 Cents sowie einen Umsatz von 1,23 Mrd. US-Dollar erwartet.
Auch bei der Aktie von Staples (Düsseldorf: STP.DU - Nachrichten) (ISIN US8550301027/ WKN 876951) ist ein Kursverlust zu verzeichnen. Das Papier gibt 4,4 Prozent ab. Der größte Einzelhändler für Büroartikel in den USA blieb mit dem Umsatz von 6,57 Mrd. US-Dollar im dritten Quartal hinter den Analystenerwartungen zurück. Der Nettogewinn stieg auf 326,4 Mio. US-Dollar bzw. 47 Cents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 288,7 Mio. US-Dollar bzw. 40 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor ein EPS 47 Cents sowie einen Umsatz von 6,71 Mrd. US-Dollar erwartet.
Das Papier von Urban Outfitters (NasdaqGS: URBN - Nachrichten) (ISIN US9170471026/ WKN 888903) gibt 3,2 Prozent ab. Gestern Abend wies das Textilunternehmen für das dritte Quartal einen Gewinnrückgang von 73,1 Mio. US-Dollar bzw. 43 Cents je Aktie auf nun 50,7 Mio. US-Dollar bzw. 33 Cents je Anteilschein aus. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum mit 610,0 Mio. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 573,6 Mio. US-Dollar. Unter anderem habe man im Berichtszeitraum unter schwächeren Ergebnissen im Merchandising-Segment zu leiden gehabt, was auf die Margenentwicklung gedrückt habe. Analysten hatten zuvor ein EPS von 32 Cents bei Umsatzerlösen von 626,4 Mio. US-Dollar erwartet.
Ebenfalls im Bekleidungssektor gewinnen TJX (ISIN US8725401090/ WKN 854854) 0,2 Prozent. Die Bekleidungskette hat ihren Nettogewinn im vergangenen Quartal auf 406,5 Mio. US-Dollar bzw. 1,06 US-Dollar pro Aktie gesteigert, nach 372,3 Mio. US-Dollar bzw. 92 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 5 Prozent auf 5,79 Mrd. US-Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,06 US-Dollar und einem Umsatz von 5,85 Mrd. US-Dollar ausgegangen.
Daneben verlieren Anteile von Beazer Homes (ISIN US07556Q1058/ WKN 889968) nach Zahlen 1,8 Prozent, während die Aktie des Einzelhandelskonzern Saks (ISIN US79377W1080/ WKN 883503) um 2,1 Prozent zulegt. Schließlich steigt der Titel des Sportartikel-Einzelhändlers Dick`s Sporting Goods (ISIN US2533931026/ WKN 662541) nach Bekanntgabe der Quartalszahlen um 5,0 Prozent. (15.11.2011/ac/n/m)







