Kellnern oder an der Kinokasse sitzen sind eher die üblichen Verdächtigen unter den Nebenjobs - aber es geht auch anders! Yahoo! Finanzen stellt fünf Studenten vor, die außergewöhnlichen Tätigkeiten nachgingen. Ob man danach seine eigene Berufswahl noch einmal überdenken möchte oder doch lieber wieder Kinokarten verkauft, sei jedem selbst überlassen.
1. Pornoübersetzer:
Robert arbeitete mehrere Monate lang für die Betreiber einer Internetseite für 3D-Pornocomics.
Robert: „Das war eine Sparte, die mit den normalen Mann/Frau - Pornos nicht mehr viel zu tun hatte. Die meisten Geschichten beschäftigten sich mit Sex mit Aliens und Monstern oder es ging um ältere Hausfrauen, die was mit jungen Männern hatten. Die haben mich dann einfach gefragt in welche Sprache ich übersetzen will und dann hab ich die total geistreichen Dialoge in die leeren Blasen eingefügt. Und das Ganze war nicht gerade schlecht bezahlt."
2. Aushilfe auf einem Fischkutter:
Huweis Nebenjob trieb sie physisch und psychisch an ihre Grenzen. Sie hat am Wochenende auf dem Fischfänger ihres Vaters gearbeitet, während sie unter der Woche in Taiwans Hauptstadt Taipeh studierte.
Huwei: „Ich habe auf dem Schiff meines Vaters mitgeholfen und der Fischgestank hat mich bis in die Vorlesungen verfolgt. Als Frau ein Seemann zu sein, bringt viel Mist mit sich, den du dir regelmäßig anhören musst. Neben Seekrank zu werden wurde ich gehänselt, weil ich angeblich keine Männer abkriegen würde. Außerdem war ich immer am ackern, während meine Freunde in die Clubs und Bars gingen. Dass ich mehr Geld hatte, half mir da auch nicht weiter. Es war eine große Überwindung und ein echter Triumph, als ich mich schließlich gegen meinen Vater auflehnte und den Job endlich schmiss."
3. Improvisationstänzer:
Markus studiert Religionswissenschaften und hat ohne eine tänzerische Ausbildung angefangen, sich mit Improvisationstanz etwas dazu zu verdienen.
Markus: „Mein Interesse für Tanz kam plötzlich. Es wurde nebenbei auch in kürzester Zeit zu dem bestbezahlten Nebenjob den ich je hatte. Meine Vorkenntnisse aus der Kampfkunst haben mir sicher dabei geholfen, aber im Endeffekt habe ich entdeckt, dass es meine wahre Leidenschaft ist, mich durch Bewegung auszudrücken. Ich habe durch Improvisationstanz Leute auf einer emotionalen Ebene erreicht und es gab eine Phase, in der ich sogar das Studium abbrechen wollte. Mittlerweile lassen sich Job und Studium ganz gut miteinander vereinbaren."
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4. Zauberer:
Richies Leidenschaft fürs Zaubern finanzierte sein Studium
Richie: „Ich habe schon als Kind immer gern Taschenspielertricks und Kartentricks gemacht. Später kamen dann spektakulärere Sachen, wie eine Rasierklinge über die Zunge zu ziehen und solche Sachen. Dass ich damit mal Geld verdienen würde, hätte ich nie gedacht. Mittlerweile trete ich aber immer wieder bei Kindergeburtstagen, oder anderen Festen von Freunden auf und finanziere mir so meine Studiengebühren."
5. Schriftsteller:
James eigene Geschichten ermöglichten ihm nach dem Studium beruflich neue Wege einzuschlagen:
James: „Während des Studiums habe ich alles mögliche aufgeschrieben, was mir so im Alltag in den Sinn kam. Irgendwann dachte ich mir, dass ist genug Stoff für ein Buch. Heute bin ich mit dem Studium fertig und habe tatsächlich meinen ersten Autorenvertrag zu Hause herumliegen. Das Jugendbuch „Der Erfinder und ich" ist mein Erstlingswerk und wird hoffentlich bald im Handel erhältlich sein."
Autor: ZEITjUNG





