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    Eier – so erkennen Sie gute Ware

    Bild: thinkstockOb als Spiegelei, gekocht oder als Rührei - Hühnereier enthalten viele Vitamine und sind vor allem lecker. Auch in vielen Nudelgerichten, Kuchen und Süßspeisen darf das Hühnerei nicht fehlen. Doch wie lässt sich eigentlich feststellen, ob ein Ei noch schön frisch ist und woher es kommt? Der Yahoo!-Verbrauchercheck erklärt, auf was Sie achten sollten.

    Wussten Sie, dass Hühnereier alle Vitamine außer Vitamin C enthalten? Ein durchschnittlich großes Ei kann bis zu 35 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin D und 38 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin B12 decken. Dabei kommt es jedoch auch immer darauf an, was die Hühner fressen, von denen die Eier stammen. Hennen aus Biobetrieben, die Grünes und im Freiland auch Insekten, Schnecken und Würmer fressen, liefern die besseren Eier mit mehr Nährstoffen.

    214 Eier isst jeder Deutsche laut Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz jedes Jahr. Rechnet man das hoch auf die Gesamt-Einwohnerzahl, macht das einen Eierverbrauch von rund 17 Milliarden Stück pro Jahr. Nicht alle dieser Eier werden von deutschen Hühnern gelegt. Laut Marktinfo Eier & Geflügel wurden im vergangenen Jahr 12,53 Milliarden Eier in Deutschland produziert und 8,570 Milliarden aus dem Ausland importiert. Aber wie kann der Verbraucher ein „gutes" Ei erkennen? Woran sieht man, woher es kommt? Und wie frisch sind die Eier in unseren Supermärkten eigentlich?

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    Auf den Verpackungen und auf den Eiern selbst finden sich jede Menge unterschiedliche Angaben. Doch die wenigsten können damit etwas anfangen. Abgesehen vom Mindesthaltbarkeitsdatum sind die Codierungen für die meisten von uns nicht zu entschlüsseln. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hat deshalb Tipps zusammen gestellt.

    Erzeugercode direkt auf dem Ei
    Aus welchem Land oder Bundesland das Ei genau kommt, lässt sich aus dem Code lesen, der direkt auf das Ei gedruckt wurde. Ebenso die Haltungsform, bei der es folgende vier Unterscheidungen gibt: Ökologische Haltung, Freiland-, Boden- und Käfighaltung in der EU. „In allen Ländern der Europäischen Union ist eine einheitliche Eierkennzeichnung mit Hinweisen zur Herkunft, Haltung und Frische der Eier vorgeschrieben", erklären die Experten der Verbraucherzentrale.Das bedeutet der Code auf dem Ei (Quelle: Yahoo!/thinkstock)

    Die erste Ziffer des Codes gibt Auskunft über die Haltungsform. Eine „0" steht zum Beispiel für die ökologische Haltung, die „1" für Freilandhaltung. Anschließend folgt die Länderkennung, etwa „DE" für Deutschland oder „NL" für die Niederlande. „Bei Eiern aus Deutschland geben die nächsten beiden Ziffern das Bundesland an. Um die Herkunft vom Verkauf bis zum Stall zurückverfolgen zu können, zeigt der abschließende Zahlencode die entsprechende Betriebs- und Stallnummer an", heißt es im Ratgeber der Verbraucherzentrale.

    Die Kennzeichnungspflicht gilt auch für lose Ware. Da die Umverpackung fehlt, sind Hinweisschilder notwendig: „Zusätzlich muss bei loser Ware neben der Gewichtsklasse und der Güteklasse auch die Haltungsform der Hennen sowie das Mindesthaltbarkeitsdatum und eine Erläuterung des Erzeugercodes auf Hinweisschildern angegeben sein", so die Verbraucherschützer.

    Tipp: Die Herkunft lässt sich auch mit einer kostenlosen App fürs Smartphone ermitteln. Die App ist für iPhone, Android und BlackBerry verfügbar.

    Lagerung
    Hühnereier verfügen über eine natürliche Schutzschicht. Die macht es möglich, die Eier die ersten 18 Tage ungekühlt zu lagern. Deshalb dürfen Eier nicht gewaschen, sondern nur mechanisch gereinigt werden, bevor sie in den Handel kommen. Ab dem 18. Tag gehören Eier in den Kühlschrank. Wer ganz sicher gehen will, dass sich keine Keime übertragen, kann die Eier vor der Verarbeitung ganz kurz in kochendes Wasser tauchen.

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    So erkennen Sie, ob Eier noch frisch sind
    Wann genau ein Ei gelegt wurde, können Sie am Mindesthaltbarkeitsdatum erkennen, denn das darf nicht älter sein, als 28 Tage nach dem Legedatum. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, sind die Eier durchaus noch genießbar. Um zu prüfen, wie frisch ein Ei ist, legen Sie es in kaltes Wasser. Eier haben im Inneren eine Luftkammer. Je älter das Ei wird, desto größer wird diese Kammer. Deshalb sinken ganz frische Eier auf den Boden, wenn man sie in Wasser einlegt. Ein Ei das an der Wasseroberfläche schwimmt, sollte man nicht mehr verwenden. Im Zweifel schlagen Sie das Ei auf. Hat der Dotter eine schöne Kuppel und das Eiweiß zerfließt nicht, ist alles ok. Ist das Eigelb dagegen platt und das Eiklar zerfließt, ist das Ei nicht mehr frisch. Gekochte Eier sind im Kühlschrank ein bis zwei Wochen haltbar. Rohe aufgeschlagene Eier halten sich im Kühlschrank drei Tage.

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